<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013</id><updated>2011-11-22T11:57:31.167+01:00</updated><category term='Fasching'/><category term='Wahl'/><category term='Glaube'/><category term='Wählen'/><category term='Geistes-Gaben'/><category term='Christen politisch'/><category term='mehr freudige Gelassenheit bei Sport'/><title type='text'>Blog zum Sonntag</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>43</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-7528697116712128614</id><published>2011-05-23T09:35:00.000+02:00</published><updated>2011-05-24T09:36:52.527+02:00</updated><title type='text'>BLOG ZUM SONNTAG</title><content type='html'>Der "blog zum Sonntag" als Kommunikationsangebot zum  "Wort zum Sonntag" in der ARD wird ab Februar 2011 bei geeigneten Themen freigeschaltet. Die Termine erfahren Sie auf  www.wort-zum-sonntag.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-7528697116712128614?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7528697116712128614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7528697116712128614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/blog-zum-sonntag.html' title='BLOG ZUM SONNTAG'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-6474110446909686747</id><published>2011-04-16T22:00:00.002+02:00</published><updated>2011-05-24T09:38:20.072+02:00</updated><title type='text'>Wort zum Sonntag am 16.4.2011</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-wxtVGNY-VEI/TaVZGv5JALI/AAAAAAAAACg/Imig6bah4i8/s1600/brochinfo.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594976084547928242" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; width: 88px; height: 105px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-wxtVGNY-VEI/TaVZGv5JALI/AAAAAAAAACg/Imig6bah4i8/s320/brochinfo.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="fullpost"    style="font-family:verdana;font-size:100%;color:#3366ff;"&gt;Es spricht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="fullpost"    style="font-family:verdana;font-size:100%;color:#3366ff;"&gt;Pfarrer Michael Broch&lt;br /&gt;aus Leonberg&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;color:#3366ff;"&gt;Hier können Sie den Text &lt;strong&gt;nachlesen&lt;/strong&gt; und,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;color:#3366ff;"&gt;wenn Sie wollen, einen &lt;strong&gt;Kommentar&lt;/strong&gt; dazu &lt;strong&gt;schreiben&lt;/strong&gt;:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;strong&gt;Inkonsequent – aus Liebe&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Du bist inkonsequent! – Das ist nicht gerade ein Kompliment, wenn man das zu jemandem sagt. Inkonsequent, das ist – wer hätte das gedacht – auch ein Erkennungsmerkmal Jesu. Er ist inkonsequent – aus Liebe! Und das bis zu seinem gewaltsamen Tod am Kreuz. Mit dem Palmsonntag beginnen die letzten Tage im Leben Jesu. Das steht in den Evangelien im Neuen Testament.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort ist auch nachzulesen, wie er sehr aufgebracht einmal gesagt hat: „Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ (Matthäus 10,33) Aber Jesus macht seine Ankündigung dann doch nicht wahr. Er verleugnet seine Gefährten nicht. Obwohl sie ihn – bis auf einige Frauen – alle verlassen hatten. Er gibt ihnen eine unglaubliche Chance und betraut sie mit wichtigen Aufgaben in der jungen Kirche. Er ist inkonsequent – aus Liebe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist das für eine Mannschaft gewesen, die Jesus da zusammengestellt hatte? Bei der Auswahl hat er jedenfalls keine Gesinnungstests angestellt. Auf bürgerliche Wohlanständigkeit hat er keinen Wert gelegt. Welchen Ruf jemand hatte, ist ihm völlig gleichgültig gewesen. Also konnte man mit einer illustren Gesellschaft rechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist Petrus, ein einfacher Mann und bodenständiger Fischer. Matthäus, Zöllner und Beamter der bei den Juden verhassten römischen Besatzungsmacht. Judas, Mitglied einer extremistischen Bewegung, die gegen die römischen Besatzer kämpfte. Dann die Frauen um Jesus. Nicht wenige von ihnen waren alleinstehend, bettelarme Witwen, Frauen, die sich nur als Prostituierte über Wasser halten konnten und die in ihren Dörfern wie Aussätzige behandelt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gesellschaft um Jesus ist also ein ziemlich bunter Haufen gewesen. Jede und jeder hatte so seine eigene Beziehung zu Jesus. Trotzdem sind sie ihm gefolgt, so unterschiedlich sie auch waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inkonsequent – aus Liebe! Ein Erkennungsmerkmal Jesu, für uns eine mögliche Herausforderung. Ich habe das selber so erlebt. Da ist ein Ehepaar, das hat erhebliche Schwierigkeiten in seiner Beziehung. Doch die beiden gehen nicht sofort auseinander. Sie schauen, wie viel Liebe sie noch füreinander haben. – Oder in der Familie: Das heiß geliebte Söhnchen bringt die Eltern zur schieren „Weisglut“. Aber mit der vorgesehenen Strafe wird es dann doch nichts. Sie ziehen es vor, der Nachsicht den Vortritt zu lassen – aus Liebe. - Auch das gibt es: Ich bin „stinke sauer“ auf meinen Freund. Doch nach einigen heftigen Auseinandersetzungen vertragen wir uns wieder - nach der Devise: „Freundschaft ist das Seil, das hält, wenn alle Stricke reißen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inkonsequent – aus Liebe! Ein Erkennungsmerkmal Jesu. Da fühl auch ich mich in meinem Glauben angesprochen. Wenn ich daran denke, wie schwach mein Glaube und wie wenig überzeugend mein Leben als Christ immer wieder ist – dann tut eine solche Botschaft gut, bis in die Seele hinein gut.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-6474110446909686747?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/6474110446909686747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/04/wort-zum-sonntag-am-1642011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6474110446909686747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6474110446909686747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/04/wort-zum-sonntag-am-1642011.html' title='Wort zum Sonntag am 16.4.2011'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-wxtVGNY-VEI/TaVZGv5JALI/AAAAAAAAACg/Imig6bah4i8/s72-c/brochinfo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-938990503036643920</id><published>2011-04-13T09:38:00.006+02:00</published><updated>2011-05-24T09:38:56.431+02:00</updated><title type='text'>Neues Wort zum Sonntag</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Twd6H9pXliA/TaVXYNzjHfI/AAAAAAAAACY/1j6qJ_HC4M8/s1600/brochinfo.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594974185612058098" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 88px; CURSOR: hand; HEIGHT: 105px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-Twd6H9pXliA/TaVXYNzjHfI/AAAAAAAAACY/1j6qJ_HC4M8/s320/brochinfo.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;Am kommenden Samstag, 16.4.2011&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;spricht Pfarrer Michael Broch aus Leonberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;das Wort zum Sonntag.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;color:#3366ff;"&gt;&lt;em&gt;Der kommende Sonntag ist Palmsonntag.&lt;br /&gt;In den neuen Evangelien steht geschrieben, &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;dass mit dem Palmsonntag die letzten Tage&lt;br /&gt;des Lebens Jesu begonnen haben&lt;/span&gt;. &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Den Text der der Sendung von Pfarrer Broch&lt;br /&gt;können Sie dann wieder ab kommenden Samstag hier nachlesen&lt;br /&gt;und, wenn Sie wollen, einen Kommentar dazu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br 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src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-938990503036643920?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/938990503036643920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/938990503036643920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/04/neues-wort-zum-sonntag.html' title='Neues Wort zum Sonntag'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Twd6H9pXliA/TaVXYNzjHfI/AAAAAAAAACY/1j6qJ_HC4M8/s72-c/brochinfo.jpg' height='72' 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Februar&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sind  Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie  und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert? Und wenn  ja, warum? Stichwörter genügen.“ So heißt es in einem Text bei Max  Frisch, dem Schweizer Schriftsteller.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Schlagzeilen lesen ist das eine, aber bin ich wirklich an dem  interessiert, was sich da unten in Nordafrika oder wo auch immer auf der  Welt ereignet? Hauptsache, der Benzinpreis steigt nicht weiter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bis jetzt war es doch eigentlich egal, dass in Libyen eine Diktatur  regiert, die null freie Meinungsäußerung zulässt. Mancher Staatsmann  schämt sich jetzt für die netten Fotos mit Gaddafi.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Pervers,  dass wir jetzt Flugzeuge nach Libyen schicken, um unsere Staatsbürger  zu evakuieren, und gleichzeitig Flüchtlinge aus Libyen genau dorthin  wieder zurückschicken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Europa bekommt zwar noch nicht einmal eine Resolution hin, legt aber  großen Wert darauf, dass aus keinem der Mitgliedsstaaten zur Zeit Waffen  nach Libyen verkauft werden. Zur Zeit!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;2009 hat man noch über dreihundert Millionen Euro damit verdient. Die  Gewehre, die heute auf die Demonstranten schießen, kommen auch aus  Europa.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es ist nicht zu fassen. Täglich verlieren Menschen ihr Leben, aber es  scheint manchem europäischen Politiker wichtiger zu sein, sein Gesicht  nicht zu verlieren, als sich eindeutig gegen Despotismus und Gewalt  gegen das eigene Volk auszusprechen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn jetzt Menschen ihr Leben riskieren und verlieren, dann geht uns das  eine Menge an. Es geht um Völkermord. Wir, als Industriestaaten, sind  unersättlich mit unserem Hunger nach Energie und immer auf den Knien vor  unserem Abgott Wirtschaftswachstum. Und dabei leider immer noch allzu  bereit, korrupte, gewaltbereite Regimes und größenwahnsinnige Despoten  zu dulden, oder schlimmstenfalls sogar sie zu hofieren, wenn es uns in  den Kram passt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für Christen gibt es immer die Versuchung, die Lösung dieser heftigen  Probleme auf den lieben Gott abzuschieben. Er wird die Welt sowieso  erlösen, wir müssen nur Geduld haben und alles ist nur vorläufig. Also:  lasst uns für die armen unterdrückten Menschen beten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das sollten wir auch und tun wir auch, aber das ist nicht genug. Gott  korrigiert nicht immer unsere selbstgemachten Fehler. Er nennt das  Sünde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im katholischen&amp;nbsp; Gottesdienst, morgen am Sonntag, spricht die Bibel von  Gott, „…der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die  Absichten der Herzen aufdecken wird“. (1 Kor 4,5) Das passt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gott hat uns Verstand, Willen, und vor allem Freiheit gegeben, um sie zu  nutzen. Um damit für die Freiheit und Würde der Menschen überall auf  der Welt einzutreten. Auch wenn das Verzicht bedeutet, auch wenn das  ganz konkret heißt, dass ich an der Tankstelle eventuell ein paar Cent  mehr pro Liter hinlegen muss.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das kann aber auch heißen, Protestaktionen von Pax Christi oder Amnesty  International zu unterstützen oder an den eigenen Abgeordneten zu  schreiben, um ihn daran zu erinnern, dass Freiheit ein höheres Gut ist  als Wirtschaftswachstum. Und dass wir bereit sein sollten, großzügig  Flüchtlinge bei uns aufzunehmen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Also: Beten und Handeln. Beides. Hellwach bleiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn  Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Antwort ist: Ja.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dazu wünsche ich Ihnen Kraft und Gottes Rückenwind und Segen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-5966200102606824516?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/5966200102606824516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/blog-zum-sonntag_25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5966200102606824516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5966200102606824516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/blog-zum-sonntag_25.html' title='Interessiert...?'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-1JYa9lNFK0g/TWIi3YdiJGI/AAAAAAAAACc/rR1gGYh-rlc/s72-c/wahl_screen_19-2-2011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-3406390383611160651</id><published>2011-02-19T23:10:00.009+01:00</published><updated>2011-02-25T12:03:12.919+01:00</updated><title type='text'>Absurd....</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1JYa9lNFK0g/TWIi3YdiJGI/AAAAAAAAACc/rR1gGYh-rlc/s1600/wahl_screen_19-2-2011.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-1JYa9lNFK0g/TWIi3YdiJGI/AAAAAAAAACc/rR1gGYh-rlc/s1600/wahl_screen_19-2-2011.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Unter dem Titel „Absurd“ setzt sich  Stephan Wahl kritisch mit der aktuellen Debatte um den Zölibat und die Sexualmoral auseinander. Er fordert eine evangeliumsgemäße Debatte: „Sie zeigt sich auch im offenen fairen Streit, im Respekt vor anderen Positionen und barmherzigen Umgang mit menschlichem Scheitern."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird immer absurder. Jetzt hat schon ein bayrischer Pfarrer den Zölibat für Politiker gefordert. Vielleicht wäre es in manchem Fall wirklich Schadensbegrenzung, aber dieser Vorschlag ist nun doch eher etwas für Karneval.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber im Ernst: ich habe diese Zölibatsdiskussion im doppelten Sinne satt.&lt;br /&gt;Jeder Normalsterbliche würde es sich verbitten wenn jemand&lt;br /&gt;so in sein ganz persönliches Leben eingreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon etwas her, da war ich Gast in einer Talkshow und der Moderator fragte mit fast mitleidigem Augenaufschlag ob ich mir denn ganz sicher sei, dass ich den Zölibat ein Leben lang durchhalten könnte.&lt;br /&gt;Was soll man da antworten? Ich hab’ dann zurückgefragt, ob er sich denn sicher sei, dass er mit seiner Frau ein Leben lang zusammen sein würde.&lt;br /&gt;Das Gesicht des Moderators entgleiste, die Kamera reagierte, ließ ihn Sekunden unbeobachtet, bis er ganz schnell das Thema wechselte. Einige Wochen später konnte ich seine überraschte Reaktion verstehen. Die Medien berichteten vom Ende seiner Ehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das Eine. Lasst doch die über den Zölibat diskutieren die es betrifft und nicht die, die zu allem und jedem etwas zu sagen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist denn jeder der, aus welchen Gründen auch immer, allein lebt, nicht zurechnungsfähig? Ist doch völlig absurd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zölibat, Ehelosigkeit ist und bleibt eine kostbare Lebensform. Aber eben nicht für jeden. Auch für nicht für jeden, der gerne mit Leidenschaft als Priester wirken möchte. Es gibt großartige evangelische verheiratete Seelsorger und nicht überzeugende katholische Einzelkämpfer. Und genauso umgekehrt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb bin ich der festen Überzeugung: der Zölibat in seiner positiven Bedeutung kann nur bestehen, wenn er freigestellt wird. Dann wird er auch in der Gesellschaft mehr respektiert als jetzt. Ohne Hintergedanken, als ganz persönliches Zeugnis, neben anderen ebenso glaubwürdigen und kostbaren Lebensformen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe diese Diskussion aber auch aus einem zweiten Grund satt: Es gibt so viele drängend wichtige Themen&lt;br /&gt;die Menschen zutiefst bewegen und für die sie zu recht Orientierung durch ihre Kirche erwarten. Zum Beispiel beim Thema Freiheitswillen von Völkern, die nach jahrzehntelanger Bevormundung auf die Straße gehen und ihre Rechte einfordern. Oder beim Thema Atomkraft, und unsere Verantwortung für spätere Generationen, und und und…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schäme mich dafür, welche Energie wir im Blick darauf für innerkirchliche Themen verschwenden. Und mit denen wir die Gesellschaft erbarmungslos nerven. Ich bin mir sicher, um nur einige Streitthemen zu nennen, weder verheiratete Priester, noch respektierte wiederverheiratete Katholiken, noch verantwortungsvoll lebende homosexuelle Menschen werden die Kirche ins Wanken bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sondern: das um Sich Selbst Kreisen, die formelhafte Härte, das Ende vom gemeinsamen Suchen nach der Wahrheit, die uns alle umtreibt und leidenschaftlich bewegt. Dieses Suchen ist nichts anderes als die Sehnsucht nach Gott, der größer ist als unsere engen menschlichen Vorstellungen. Und bei dieser Suche sind mehr Menschen an unserer Seite als wir vermuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber sollten wir mehr reden und weniger über Sexualmoral. Zu dem Thema wären ein paar Jahre kirchliche Redepause gar nicht schlecht. Miteinander reden ohne sich pauschal zu verdächtigen: das Evangelium hat dafür eine Methode, die uns zwar sehr schnell über die Lippen kommt, aber umso schwerer gelebt wird: Die Methode Liebe. Sie zeigt sich auch im offenen fairen Streit, im Respekt vor anderen Positionen und im barmherzigem Umgang mit menschlichem Scheitern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie ist mehr als eine Methode. In ihr wirkt Gott selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und allen die zu Ihnen gehören einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-3406390383611160651?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/3406390383611160651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/absurd.html#comment-form' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3406390383611160651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3406390383611160651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/absurd.html' title='Absurd....'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-1JYa9lNFK0g/TWIi3YdiJGI/AAAAAAAAACc/rR1gGYh-rlc/s72-c/wahl_screen_19-2-2011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-2254792791422888508</id><published>2011-02-18T14:03:00.002+01:00</published><updated>2011-02-18T14:05:55.408+01:00</updated><title type='text'>Neues Wort am 19. Februar</title><content type='html'>Das neue "Wort zum Sonntag " von Monsignore Stephan Wahl können Sie hier am Samstag, 19. Februar ab 23:10 Uhr lesen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-2254792791422888508?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2254792791422888508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2254792791422888508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/neues-wort-am-19-februar.html' title='Neues Wort am 19. Februar'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-4341912333449714083</id><published>2011-02-06T00:01:00.000+01:00</published><updated>2011-02-08T00:10:03.285+01:00</updated><title type='text'>Die Macht des Wortes</title><content type='html'>&lt;div class="post-body entry-content"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/TVB5qz-zvdI/AAAAAAAAACY/sbsNsj807Bc/s1600/kitz.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/TVB5qz-zvdI/AAAAAAAAACY/sbsNsj807Bc/s200/kitz.jpg" width="190" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wort zum Sonntag am 5. Februar 2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich hatte es morgens gerade in der Zeitung gelesen, und abends beim Elternabend war es dann ein großes Thema: Cyber-Mobbing, Mobbing im Internet. Da suchen sich Schüler ein "Opfer", machen jemanden fertig mit den übelsten Beleidigungen. Aber nicht Auge in Auge, auf dem Schulhof, wie zu meiner Schulzeit. Nein, heute läuft das im Internet, ganz indirekt und anonym. Im weltweiten Netz ist das mittlerweile fast normal. Es gibt sogar eigene Seiten, da kann man Klatsch und Tratsch anonym reinschreiben, die übelsten Verleumdungen in der ganzen Welt verbreiten: Das Opfer wird mit vollem Namen, mit Schule und Klasse genannt. Wer so fertig gemacht wird, kann sich kaum wehren: Das Internet vergisst nichts. Diese Demütigungen haben Menschen bis in den Selbstmord getrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch im direkten Umgang wird die Sprache immer roher, rauer. Das hat seine Wirkung. "Blöde Zicke", hat neulich einer zu mir in der S-Bahn gesagt. Ich hatte nur gefragt, ob ich mal durch kann. Wie viele gehen Tag für Tag mit Widerwillen, mit Angst zur Arbeit: Weil sie mit Worten erniedrigt oder lächerlich gemacht werden. Worte haben eine Wirkung, üben Macht aus. Worte können dazu führen, dass Menschen sich wertlos fühlen und klein, am Boden zerstört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Worte können auch das genaue Gegenteil bewirken: Gute Worte können Menschen aufbauen, ja, sogar heil machen: "Du bist ein Schatz". "Gut, dass du da bist", oder: "Ich verzeihe dir". Das sind erst mal genauso "nur" Worte. Aber diese Worte haben eine ganz andere Wirkung: Sie sagen Gutes – und sie tun gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An vielen Schulen wird genau das jetzt probiert: Kinder und Jugendliche lernen, Konflikte zu besprechen, Streit auszutragen, ohne sich zu beschimpfen. Schulen entwickeln einen Ehrenkodex für die Internet-Nutzung. Meine Jüngste wird gerade zum "Pausenengel" ausgebildet: Da üben Kinder schon in der Grundschule wahrzunehmen: Wie wirkt das, was ich sage? Wie kann ich es so sagen, dass es anderen und mir gut tut? Und dass damit in der Pause und auch sonst in der Schule ein gutes Klima entsteht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Gutes sagen" – das ist übrigens im Lateinischen auch das Wort für segnen! Benedicere: Gutes sagen. Ich glaube, das bringt wirklich Segen. In guten Worten steckt eine gute, eine heilsame Kraft. Für mich wird darin auch etwas von der Liebe Gottes spürbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab mir vorgenommen, das häufiger zu tun: Anderen etwas Gutes sagen. In der S-Bahn, bei meiner Arbeit und auch sonst. "Danke, dass du mir zugehört hast" – "Schön, dass es dich gibt!" Ich glaube, auch wir Erwachsenen können gute Worte gar nicht oft genug hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meinen Kindern tu ich das: Ich sag ihnen morgens, bevor sie zur Schule gehen: Ich hab dich lieb, sei beschützt, sei gesegnet an diesem Tag! Und das wünsche ich Ihnen jetzt auch: Seien Sie behütet in dieser Nacht und für morgen: einen gesegneten Sonntag!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-4341912333449714083?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/4341912333449714083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/die-macht-des-wortes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4341912333449714083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4341912333449714083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/02/die-macht-des-wortes.html' title='Die Macht des Wortes'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/TVB5qz-zvdI/AAAAAAAAACY/sbsNsj807Bc/s72-c/kitz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-5760780818914271917</id><published>2011-01-29T23:00:00.009+01:00</published><updated>2011-02-01T00:03:45.606+01:00</updated><title type='text'>Gewissens-Erforschung (29. 1. 2011)</title><content type='html'>"Ich hab Gewissenserforschung gehalten", das hat Johannes in den letzten  Monaten seiner Krankheit häufiger gesagt. Er war schon 80 Jahre alt,  und wenn er das sagte, dann kam etwas Wichtiges: So hat er mir erzählt,  wie er sich mit seiner Tochter versöhnt hat, drei Jahre nach ihrem  schweren Streit.  Und so hat er auch gewissenhaft seine letzten Dinge  geregelt. Und als sein Leben zu Ende ging, konnte er in Würde sterben.  Das hat mich sehr beeindruckt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewissenserforschung – das sagt  heute kaum noch jemand. Das klingt nach schlechtem Gewissen, nach Enge  und Strenge. Bei Johannes hab ich das ganz anders erlebt. Ihn hat das  Hören auf sein Gewissen weit gemacht und frei, auch wenn sein Weg nicht  leicht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einer ganz grundlegenden Gewissensfrage stand  auch die katholische Kirche im letzten Jahr. Vor genau einem Jahr hat  der Jesuit Klaus Mertes, Direktor am Berliner Canisiuskolleg, einen  Brief an ehemalige Schülerinnen und Schüler geschrieben – es ging um   den sexuellen Missbrauch, den Mitbrüder von ihm dort begangen haben. Der  Brief wurde veröffentlicht, das Tabu war gebrochen. Nach dem ersten  Schock haben sich viele in der Kirche und dann auch in anderen  Institutionen gefragt: Wie konnte es dazu kommen? Wo habe ich, wo haben  wir weggehört, weggeschaut? Und was müssen wir jetzt tun? Daraufhin ist  einiges geschehen: Hotlines wurden eingerichtet, Gespräche an runden und  eckigen Tischen gestartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf mein Gewissen hören, das ist mir  auch für mein Leben sehr wichtig. Ich schaffe das zwar nicht jeden Tag,  aber wenn es irgend geht, setze ich mich abends hin und gucke mir den  Tag noch mal an, zusammen mit Gott: Was war heute überhaupt? Was  geschieht in der Welt – wie jetzt gerade in Ägypten? Was war bei mir:  Wofür bin ich persönlich dankbar, was ist gelungen? Aber auch: Wen hab  ich verletzt? Was hab ich mitgemacht, obwohl ich es gar nicht wollte?  Vieles wird mir da erst abends klar, mit ein bisschen Abstand vom Tag.  Wenn ich eben auf mein Gewissen hören kann. Was ich da höre, ist nicht  immer toll, tut auch mal weh oder erfüllt mich mit Scham. Aber  eigentlich weiß ich: Diese innere Stimme will mich nicht fertig machen  oder klein. Sie nimmt mich ernst – sagt: Schau doch ehrlich hin, was  war. Versuch es zu klären, bitte um Verzeihung. Bringe es in Ordnung,  wenn es geht! Das klappt nicht immer, und ob es gelingt, hängt auch  nicht nur von mir ab. Aber wenn ich es tue, dann spüre ich: So kann ich  auch am nächsten Tag in den Spiegel gucken und wieder freier mit den  anderen und mit Gott umgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ein Jahr nach dem  Bekanntwerden der vielen Missbrauchsfälle steht so etwas auch für uns in  der katholischen Kirche wieder an: Wieder gewissenhaft hinzuschauen und  zu prüfen: Was ist in diesem Jahr geschehen? Wie geht es den Menschen,  die Opfer dieser Gewalt waren, heute? Wie können wir sie weiter  unterstützen, ihnen Gerechtigkeit verschaffen? Und was muss sich in  unserer Kirche noch ändern, damit so etwas, wenn es irgend geht, nicht  mehr vorkommen kann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf das Gewissen hören – das ist nicht immer  leicht, es braucht Übung und auch den Mut zu Konsequenzen. Aber es  hilft, freier zu werden! Ich will mir meinen Tag nachher noch angucken,  auch wenn es schon spät ist: Vielleicht mögen Sie es auch mal  ausprobieren! Mir hilft es, den Tag gut abzuschließen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6361842?pageId=&amp;amp;moduleId=442936&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show="&gt;Wort zum Nach-Schauen &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-5760780818914271917?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/5760780818914271917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/01/neues-wort-am-2901-um-2310-uhr.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5760780818914271917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5760780818914271917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2011/01/neues-wort-am-2901-um-2310-uhr.html' title='Gewissens-Erforschung (29. 1. 2011)'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-5806966993090311462</id><published>2010-12-25T23:31:00.007+01:00</published><updated>2011-01-13T14:51:16.437+01:00</updated><title type='text'>Wort zum Sonntag, 1. Weihnachtsfeiertag 25.12.2010</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TRZzp9fM8LI/AAAAAAAAAB0/m1nmWPOU390/s1600/brochmichael_autor.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 135px; height: 180px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TRZzp9fM8LI/AAAAAAAAAB0/m1nmWPOU390/s320/brochmichael_autor.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5554754355125350578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);font-family:verdana;" &gt;Das Wort zum Sonntag am 25.12.2010&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);font-family:verdana;" &gt;spricht Pfarrer Michael Broch, Leonberg&lt;/span&gt; &lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt; 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font-family: verdana;"&gt;An der weihnachtlichen Krippe dürfen sie nicht fehlen – die Hirten. Sie sind die ersten, die von Jesu Geburt erfahren. So berichtet es das Lukas Evangelium im Neuen Testament. Und die Hirten seien nach ihrer Begegnung mit dem neugeborenen Jesus überglücklich gewesen. Bis heute geht es unzähligen Menschen an Weihnachten ähnlich wie den Hirten damals. Nicht nur Kinder haben strahlende Augen, auch Erwachsene. Kirchlich Engagierte und kirchenkritische Zeitgenossen, Menschen weit über die Grenzen der Kirche hinaus werden immer wieder von diesem Fest angerührt. Auch mich bewegt Weihnachten. Was macht dieses Fest so anziehend?Ich glaube, an Weihnachten kann sich jeder zu einer Art Menschheitsfamilie zugehörig fühlen. Niemand sollte sich ausgeschlossen fühlen. Ein Blick in die Krippe kann das anschaulich machen: Maria und Josef; die Hirten, die damals im gesellschaftlichen Abseits standen; und von weit her die Heiligen Drei Könige. Nicht zu vergessen Ochs und Esel. Sie alle sind ganz nah beim Kind in der Krippe. Diese Krippe ist so eine Art Welt im Kleinen: Die Hirten stehen für die Menschheit. Ihnen sagt ein Engel: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die allen Menschen zuteil werden soll.“ (Lukas 2,10) Die Heiligen Drei Könige symbolisieren die Kontinente, die Völker auf ihrer Suche nach Gott. Maria und Josef sind ein Bild für die weltweite Kirche, als einer Art religiöser Geborgenheit. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Schön, wenn das wirklich immer so wäre. Ochs und Esel schließlich stehen für Gottes geliebte Schöpfung. Zu allen ist Gott gekommen. Allen ist er gleich nahe. Faszination Weihnachten. Die Hirten damals, soziale Außenseiter und obendrein hart gesottene Typen. Angesichts des Kindes wird etwas in ihrer Seele berührt. Sie staunen und singen. Vielleicht in der Hoffnung auf ein neues Leben, auf ein gerechteres Leben – eine Hoffnung, die in jedem Neugeborenen aufscheint.So viel unterscheidet mich vielleicht gar nicht von diesen Hirten. In meiner zeitlosen, auch kindlichen Sehnsucht, beachtet, geliebt und geborgen zu sein. Weihnachten steht so im besten Sinne des Wortes für „Nestwärme“.Für mich liegt der tiefste Grund dafür in der wunderbaren Botschaft: Gott selbst fängt ganz klein an. Gott wird sichtbar, greifbar, spürbar. Was fernab war, ist nahe gekommen. Vor allen theologischen Erklärungen und religiösen Überhöhungen spricht das Kind Jesus ganz für sich. Es ist wie jedes Kind zart und zerbrechlich. Es braucht Schutz und Zuwendung. Faszination Weihnachten. Und dadurch, dass diese Sehnsucht nach Geborgenheit immer wieder angerührt, spürbar wird – zieht dieses Fest so viele Menschen an. Durch diese Sehnsucht nach irdischer und göttlicher Geborgenheit öffnen sich alle Jahre wieder so manche Türen und Herzen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify; font-family: verdana;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify; font-family: verdana;"&gt;Ich wünsche Ihnen gesegnete, frohe Weihnachten.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-5806966993090311462?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/5806966993090311462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/12/wort-zum-sonntag-1-weihnachtsfeiertag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5806966993090311462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5806966993090311462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/12/wort-zum-sonntag-1-weihnachtsfeiertag.html' title='Wort zum Sonntag, 1. Weihnachtsfeiertag 25.12.2010'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TRZzp9fM8LI/AAAAAAAAAB0/m1nmWPOU390/s72-c/brochmichael_autor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-8912225059344127581</id><published>2010-12-18T22:10:00.001+01:00</published><updated>2010-12-18T19:11:32.233+01:00</updated><title type='text'>Wort  zum Sonntag am Samstag, 18.12.2010</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TQoLCZXQJjI/AAAAAAAAABs/YbZff3y18F4/s1600/brochmichael_autor.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551261626483615282" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; width: 135px; height: 180px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TQoLCZXQJjI/AAAAAAAAABs/YbZff3y18F4/s320/brochmichael_autor.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="fullpost" style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:verdana;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Wort zum Sonntag&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;spricht Pfarrer Michael Broch&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;aus Leonberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;strong&gt;Hier können Sie den Text nachlesen und - wenn Sie wollen &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;strong&gt;einen Kommentar schreiben:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;strong&gt;Die Sache mit dem Warten und sich Vorbereiten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich warte sehnsüchtig auf den Brief eines lieben Menschen. Und wieder einmal ist er nicht im Briefkasten. Seit Tagen und Wochen gehe ich dem Briefträger entgegen. Fehlanzeige. Eines Tages winkt er von weitem. Und ich sehe mich schon den lange ersehnten Brief in der Hand halten. Aber es ist ein Schreiben vom Finanzamt. Warten – zwischen Erfüllung und Enttäuschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warten hat mit Geduld zu tun, oft auch mit Frust. Unsicherheiten sind auszuhalten. Manchmal erkenne ich erst im Nachhinein, warum es gut ist, dass etwas eingetroffen ist oder nicht. Also übe ich mich beim Warten in Geduld und lasse mich überraschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zur großen Überraschung ist in 6 Tagen wieder der 24. Dezember, Heiliger Abend. Der Advent – auf den ich mich jedes Jahr freue – er ist ratzfatz vorbei. Weihnachten kommt einfach immer zu früh. Vor lauter Arbeit, Veranstaltungen und Terminen, vor lauter „lass mich auch mit“ – habe ich es wieder einmal nicht geschafft: mich innerlich auf Weihnachten vorzubereiten, mich für Weihnachten bereit zu machen, den Herrn „mit wachem Herzen gläubig zu erwarten“ – wie es in einem Adventsgebet heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte Sie beruhigen, wenn Sie es auch mal wieder nicht geschafft haben, das mit der inneren Vorbereitung und der frohen Erwartung. Ich frage mich nämlich: Liegt das nur an mir, an Ihnen? Oder liegt das vielleicht am Weihnachtsfest selbst? - Dass ich nie wirklich vorbereitet bin, sondern schließlich halt irgendwie hinein stolpere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ähnlich war es doch schon beim ersten Mal, vor 2000 Jahren, als Jesus geboren wurde. Seit Jahrhunderten ist dieses Kind verheißen und erwartet. Und als es geboren wird, kommt es für alle ungeschickt, unerwartet. Ausgerechnet jetzt, wo alle mit der römischen Volkszählung beschäftigt sind, wie es in der biblischen Weihnachtsgeschichte steht. Und so unpassend, unterwegs, in einer ärmlichen Unterkunft, in einem Stall bei Ochs und Esel und Schafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle mir vor: Wenn Gott gewartet hätte, bis wir wirklich auf sein Kommen vorbereitet sind, bis wir ihn wirklich froh und gläubig erwarten – dann müsste er womöglich heute noch warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich tröstet, mich entlastet, dass Gott so ganz anders ist. Er kommt einfach wie ein lieber Besuch und klingelt an der Tür, auch wenn ich gerade gar nicht darauf eingestellt bin. Liebende kommen manchmal auf verrückte Ideen, um zu zeigen, wie sehr sie uns lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gott der Liebe wird ein Mensch unter Menschen. So sehr sehnt er sich danach, uns nahe zu sein. Der Abstand zwischen dem ewigen, unbegreiflichen Gott und uns sterblichen Menschen – mag dieser Abstand auch noch so groß sein – in der Liebe ist er überwunden. In der Liebe kommt Gott auf Augenhöhe zu uns. Der starke Gott macht sich verletzlich wie ein Liebender, bedürftig wie ein Mensch, sterblich wie jedes Geschöpf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück oder besser Gott sei Dank wird es immer wieder Weihnachten – völlig unabhängig davon, ob es mir geschickt ist oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-8912225059344127581?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/8912225059344127581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/12/die-sache-mit-dem-warten-und-sich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/8912225059344127581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/8912225059344127581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/12/die-sache-mit-dem-warten-und-sich.html' title='Wort  zum Sonntag am Samstag, 18.12.2010'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TQoLCZXQJjI/AAAAAAAAABs/YbZff3y18F4/s72-c/brochmichael_autor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-429849804085240214</id><published>2010-12-18T19:05:00.001+01:00</published><updated>2010-12-18T19:07:09.138+01:00</updated><title type='text'>Neues "Wort" am 18.12. um 22:10</title><content type='html'>Das neue "Wort zum Sonntasg" von Pfarrer Michael Broch können Sie heir wieder am 18.12. ab 22:10 Uhr nachlesen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anmerkungen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-429849804085240214?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/429849804085240214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/429849804085240214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/12/neues-wort-am-1812-um-2210.html' title='Neues &quot;Wort&quot; am 18.12. um 22:10'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-4110580496250396493</id><published>2010-11-27T23:10:00.003+01:00</published><updated>2010-12-03T19:13:48.525+01:00</updated><title type='text'>Gebetswache für das Leben</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/1501200912292.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/1501200912292.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 233px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 150px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Am Samstag, dem 27. November wird Papst Benedikt XVI.  in der Petersbasilika gleichzeitig mit der ersten Vesper des ersten Adventsonntages und im Blick auf das nahende Hochfest der Geburt Christi eine feierliche „Gebetswache für das werdende Leben“ feiern. Die Gemeinden weltweit sind eingeladen, die Initiative des Papstes zu unterstützen. Monsignore Stephan Wahl schließt sich im Wort zum Sonntag der Gebetswache mit seinen Wünschen und Bitten an. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn mich jemand fragt,&lt;br /&gt;wie viele Geschwister ich habe,&lt;br /&gt;sage ich: drei.&lt;br /&gt;Und alle, die mich kennen, sind dann verwundert&lt;br /&gt;und sagen: aber wir kennen doch&lt;br /&gt;nur eine Schwester und einen Bruder.&lt;br /&gt;Aber es gibt noch Martina.&lt;br /&gt;Martina ist meine ältere Schwester,&lt;br /&gt;die vor mir geboren wurde&lt;br /&gt;und nur einen Tag auf dieser Welt leben konnte.&lt;br /&gt;Sie gehört zu unserer Familie&lt;br /&gt;wie wir Lebenden.&lt;br /&gt;Ich habe sie nicht gekannt,&lt;br /&gt;aber sie ist und bleibt meine Schwester.&lt;br /&gt;Nach allen Expertisen und vorgeburtlichen&lt;br /&gt;Untersuchungen würde man heute vielleicht&lt;br /&gt;sagen: besser nicht,&lt;br /&gt;das ist eine ganz problematische Situation,&lt;br /&gt;das kann nur schief gehen.&lt;br /&gt;Den Schmerz kann man den Eltern ersparen.&lt;br /&gt;Hätten meine Eltern sich so entschieden,&lt;br /&gt;ich würde heute nicht zu Ihnen sprechen können.&lt;br /&gt;Denn bei mir war das Geburtsproblem ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ahnen vielleicht, was ich sagen will:&lt;br /&gt;PID und alles was damit verbunden ist,&lt;br /&gt;also vorgeburtliche Diagnose, lehne ich ab.&lt;br /&gt;Wer entscheidet vor einer Geburt,&lt;br /&gt;wer lebenswert ist und wer nicht?&lt;br /&gt;Wie viele Eltern kommen fast um vor Sorgen&lt;br /&gt;um ihre in Anführungszeichen „normalen Kinder“,&lt;br /&gt;und wie viele Eltern sind täglich dankbar für ihre etwas anderen Kinder.&lt;br /&gt;Ich nenne nur die Kinder mit Down Syndrom,&lt;br /&gt;die oft emotional und sozial weiter sind als andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papst Benedikt teilt mit vielen anderen diese Sorgen.&lt;br /&gt;Deshalb hat er heute in Rom eine Gebetswache für das Leben gehalten.&lt;br /&gt;Überall auf der Welt haben sich katholische Christen&lt;br /&gt;dieser Initiative angeschlossen.&lt;br /&gt;Es ist kein Gegen, sondern ein kräftiges „Für das Leben“.&lt;br /&gt;Mit Papst Benedikt und der ganzen Kirche bitte ich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für alle, die uns das Leben geschenkt haben&lt;br /&gt;und uns im Leben begleiten und die uns&lt;br /&gt;Mitmensch und Engel sind,&lt;br /&gt;aber auch für alle, für die sich niemand interessiert,&lt;br /&gt;die alles mit sich allein ausmachen müssen,&lt;br /&gt;die ohne Rat und Hilfe um große Entscheidungen ringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke an alle, die sich auf die Geburt ihres Kindes freuen,&lt;br /&gt;aber auch an die, die darunter leiden, nicht Vater oder Mutter werden zu können.&lt;br /&gt;Ich denke auch an die, die sich gegen ein Kind entschieden haben.&lt;br /&gt;Dankbar bin ich für alle, die schwangere Frauen zu einem Ja zum Leben ermutigen&lt;br /&gt;und Alleinerziehenden beistehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Riesenrespekt gilt allen Familien,&lt;br /&gt;die mit einem behinderten Kind ihren Alltag teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Gedanken gehen an alle, die an Krankheiten leiden,&lt;br /&gt;über die man nicht spricht,&lt;br /&gt;und alle, die sich im Kampf gegen Aids&lt;br /&gt;und andere schwere Krankheiten engagieren.&lt;br /&gt;Hochachtung für alle,&lt;br /&gt;die gegen Diskriminierung und Vorurteile ihr Wort erheben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr leise und sehr traurig bitte ich für alle,&lt;br /&gt;die als Kind missbraucht wurden&lt;br /&gt;und sich erst nach vielen Jahren trauen,&lt;br /&gt;darüber zu sprechen.&lt;br /&gt;Es ist schwierig, aber trotzdem,&lt;br /&gt;ich bete auch für alle Täter,&lt;br /&gt;denen ihre Schuld bewusst wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gebetswache für das Leben enthält&lt;br /&gt;viel Sagbares und Unsagbares.&lt;br /&gt;Allem gemeinsam ist die Bitte an Gott,&lt;br /&gt;der will, dass wir das Leben haben&lt;br /&gt;und es in Fülle haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne Ihnen und allen die zu Ihnen gehören&lt;br /&gt;einen gesegneten Start in den Advent!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und erlauben Sie mir ausnahmsweise diesen persönlichen Gruß,&lt;br /&gt;Gottes Rückenwind und Segen wünsche ich mit dem gesamten Team&lt;br /&gt;unserem evangelischen Wort-zum-Sonntag Kollegen Ralf Meister,&lt;br /&gt;der vorgestern zum Landesbischof von Hannover gewählt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Nacht und einen guten Ersten Advent!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-4110580496250396493?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/4110580496250396493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/gebetswache-fur-das-leben.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4110580496250396493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4110580496250396493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/gebetswache-fur-das-leben.html' title='Gebetswache für das Leben'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-8930495846135020815</id><published>2010-11-20T22:10:00.010+01:00</published><updated>2010-11-25T13:42:39.393+01:00</updated><title type='text'>... vor niemand in die Knie</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/TOrOpaYP91I/AAAAAAAAACM/o6gtnkMF1O0/s1600/wozuso-sw-20-11-2010.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/TOrOpaYP91I/AAAAAAAAACM/o6gtnkMF1O0/s1600/wozuso-sw-20-11-2010.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Stephan Wahl - live&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href="http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend.Media&amp;amp;ACTION=ViewMediaObject&amp;amp;Media.PK=21281&amp;amp;Media.Object.ObjectType=full" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ein Christ geht vor niemandem in die Knie, nur vor Gott. Das ist für Monsignore Stephan Wahl die Botschaft des Christkönigsonntages, der von den katholischen Christen am 21.11. begangen wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum zu glauben,&lt;br /&gt;in einer Woche ist schon wieder Advent.&lt;br /&gt;Morgen ist der letzte Sonntag im alten Kirchenjahr.&lt;br /&gt;Ewigkeitssonntag heißt er bei den protestantischen Freunden,&lt;br /&gt;oder bei uns Katholiken: Christkönigsonntag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1925 wird er bei uns erst so genannt. Damals ein deutliches&lt;br /&gt;Zeitzeichen von Papst Pius XI. Nach den Schrecken des ersten Weltkrieges,&lt;br /&gt;nach dem Untergang von Kaiser- und Königreichen, lenkte er den Blick auf Christus als den wahren Herrn der Welt.&lt;br /&gt;Während der braunen Diktatur wird das Fest zum Protest der katholischen Jugend gegen den Führerkult.&lt;br /&gt;Jesus Christus ist der wahre Erlöser: Viele haben für dieses Bekenntnis bitter büßen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen ziehen wir zwar nicht mehr mit Fahnen und Prozessionen durch die Straßen, aber das Bekenntnis bleibt. Zu einer Herrschaft, die völlig anders ist als die von Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die machtlosen Könige und Prinzen dieser Zeit&lt;br /&gt;bewegen vielleicht unsere Gemüter, Stichwort Carl Gustav, Stichwort Kate und William.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mächtigen Regierenden, ob G7 oder G20, sind bei uns gottlob nur auf Zeit mit Macht und Verantwortung betraut und merken selbst im Moment, wie geliehen diese Gewalt ist, und dass ihr Volk hellwach bleibt:&lt;br /&gt;Stichwort Gorleben, Stichwort Stuttgart 21.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Herrschaft hat einen längeren Atem.&lt;br /&gt;Sich zu Christus als dem wahren Herrn bekennen ist keine Weltflucht,&lt;br /&gt;ist kein Traum garniert mit Weihrauch und Orgel.&lt;br /&gt;Sondern der feste Glaube, dass wir Verantwortung haben von Gott, dem diese Welt allein gehört.&lt;br /&gt;Der sie für uns geschaffen hat.&lt;br /&gt;Mit der Freiheit für uns, sie zu gestalten.&lt;br /&gt;Deswegen gehören Christen zwar immer einer Nation an, einem Staat,&lt;br /&gt;sind Bürger wie jeder andere, mit allen Rechten und Pflichten.&lt;br /&gt;Aber zuerst gehören sie zum Volk Gottes.&lt;br /&gt;Auch hier mit allen Rechten und Pflichten.&lt;br /&gt;Und das kann oft heißen: Widerstand, unpopulistische Ansichten, Querdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich junge Christen auf das Sakrament der Firmung vorbereite, bitte ich sie dann,&lt;br /&gt;wenn in der Feier der Heilige Geist angerufen wird, still zu knien.&lt;br /&gt;Meist gefällt ihnen das zuerst nicht.&lt;br /&gt;Aber ich sage ihnen dann:&lt;br /&gt;Das ist nicht ein Zeichen einer übertriebenen, überholten Frömmigkeit. Keine devote Geste, sondern ein Bekenntnis, dass ich vor niemand in die Knie gehe, vor niemand auf der Welt,&lt;br /&gt;außer vor Gott allein, der mich geschaffen und gewollt hat.&lt;br /&gt;Dem allein diese Ehre gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihm allein werde ich später Rechenschaft geben müssen.&lt;br /&gt;Später, in der Ewigkeit.&lt;br /&gt;Wie, das weiß Gott allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist hier der Platz, das zu tun, was als Christ zu tun ist:&lt;br /&gt;nicht angepasst an die Direktiven einer Lobby, nicht gefangen im Anspruch einer Partei, nicht beeindruckt von den Sprüchen der Straße, nicht verführt von platten Vereinfachungen.&lt;br /&gt;Jeder nach seinem Gewissen, hellwach für alles, was neben mir passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu wünsche ich uns und allen, die uns lieb und teuer sind,&lt;br /&gt;aber auch allen, die uns zugemutet werden, wie wir auch ihnen,&lt;br /&gt;Gottes Rückenwind und Segen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-8930495846135020815?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/8930495846135020815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/vor-niemand-in-die-knie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/8930495846135020815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/8930495846135020815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/vor-niemand-in-die-knie.html' title='... vor niemand in die Knie'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/TOrOpaYP91I/AAAAAAAAACM/o6gtnkMF1O0/s72-c/wozuso-sw-20-11-2010.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-1861461121355048189</id><published>2010-11-13T22:25:00.001+01:00</published><updated>2010-11-18T09:07:39.903+01:00</updated><title type='text'>Auf Tuchfühlung mit den Toten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_we5w53AddRk/TN1x6sp1xMI/AAAAAAAAAAc/tzCJFUTCrzc/s1600/1.%2BGruppenbild.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 294px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_we5w53AddRk/TN1x6sp1xMI/AAAAAAAAAAc/tzCJFUTCrzc/s320/1.%2BGruppenbild.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538708369968579778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Es gibt viele Möglichkeiten, wie man von seinen Toten Abschied nehmen kann. Pfarrer Gereon Alter erzählt von einer Familie in Madagaskar, die  Totenrituale kennt, die für uns ganz ungewöhnlich sind.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Erkennen Sie mich wieder? – Das Bild ist auf einer Reise durch Madagaskar entstanden. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist meine Art des Reisens. Möglichst nah an den Menschen und ihrem Lebensalltag. Schon nach wenigen Tagen auf dem Rad bin ich dieser Familie begegnet. Ein kurzer freundlicher Wortwechsel, und ich war eingeladen: nicht nur zu einer Übernachtung, sondern auch zu einer Famadihana. Das ist das wichtigste Fest der Madegassen, eine feierliche Totenumbettung. Die Toten werden bei diesem Fest aus ihren Grabhäusern heraus geholt. Hier sehen Sie diesen Augenblick. Die Gebeine sind nur in dünne Tücher gehüllt und werden mit Hilfe einer Bastmatte aus dem Grabhaus heraus geholt. Kaum haben die Angehörigen ihre Verstorbenen wieder in Händen, bricht ein lauter Jubel aus. Es wird gelacht, gesungen und getanzt. Dann folgen stillere Momente. Die Toten werden auf den Boden gelegt und die Lebenden kümmern sich um sie. Sie rücken ihre Gebeine zurecht, reinigen ihre Leichentücher, legen ihnen neue an. Und vor allem: sie sprechen mit ihnen. Sie erzählen ihnen, was alles geschehen ist, seit sie fortgegangen sind. Wer mit wem verheiratet ist. Welche Kinder geboren wurden. Wer krank war und wieder genesen ist. Über viele Stunden geht das so. Und erst wenn wirklich alles erzählt ist, werden die Toten wieder zurück ins Grabhaus gebracht. Dort bleiben sie, bis etwa fünf bis sieben Jahre später wieder eine Famadihana ist.  Warum erzähle ich Ihnen von diesem seltsamen Ritual? – Weil ich es faszinierend finde, wie unbefangen und natürlich diese Menschen mit ihren Toten umgehen. Da ist keine Berührungsangst zu spüren. Im Gegenteil: eine große Lebendigkeit. Mich hat das ins Nachdenken gebracht über unseren Umgang mit den Toten – wenn es ihn den überhaupt noch gibt. Denn das Meiste tut ja der Bestatter und später dann der Friedhofsgärtner. Oder wissen Sie noch wie das ist, wenn ein Mensch seinen letzten Atemzug tut? Und wie es sich anfühlt, wenn man ihm die Augen schließt? Wenn man ihn wäscht und ihm sein letztes Hemd anzieht? Das haben wir an Fachleute abgegeben. Und bleiben zurück mit einer großen Scheu und Hilflosigkeit. Zumindest erleb ich das ganz häufig, wenn ich mit Angehörigen eines Verstorbenen zu tun habe.Es gibt allerdings auch Menschen, die sich gerade deshalb wieder bewusst für einen persönlichen Abschied entscheiden. Erst kürzlich noch hat mir eine ältere Dame erzählt, dass sie nicht sofort zum Telefon gegriffen hat, als ihr Mann verstorben war. Sie hat ihn in seinem Bett liegen lassen und sich eine ganze Weile zu ihm gesetzt. Später sind die Kinder gekommen und haben ebenfalls in aller Ruhe Abschied genommen. Und erst dann haben sie den Arzt und den Bestatter informiert. – Eltern entdecken wieder neu, wie wichtig es auch für Kinder ist, Abschied von ihrer Oma oder ihrem Opa zu nehmen. Sie nehmen sie selbstverständlich mit zur Beerdigung und erklären ihnen, was da geschieht. – Ein Jugendlicher schreibt einen langen Brief und legt ihn seinem Vater in die Hand. Ein Vater trägt den Sarg seines Kindes. Wieder ein anderer schaufelt das Grab selbst zu. – Es gibt so viele Möglichkeiten, lebendig Abschied zu nehmen. Und es gibt Bestatter und Pfarrer, die durchaus offen dafür sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken Sie doch einmal darüber nach, wie Sie gerne Abschied nehmen möchten von einem Menschen, der Ihnen nahe steht. Was Ihnen gut tun würde. Und was ihnen helfen könnte, ihn in Frieden gehen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-1861461121355048189?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/1861461121355048189/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/auf-tuchfuhlung-mit-den-toten.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1861461121355048189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1861461121355048189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/auf-tuchfuhlung-mit-den-toten.html' title='Auf Tuchfühlung mit den Toten'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_we5w53AddRk/TN1x6sp1xMI/AAAAAAAAAAc/tzCJFUTCrzc/s72-c/1.%2BGruppenbild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-2315512804992246062</id><published>2010-11-06T23:10:00.000+01:00</published><updated>2010-11-06T23:10:00.287+01:00</updated><title type='text'>Der Trauer Raum geben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/08012010522367.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 195px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/08012010522367.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Es tut so gut, der Trauer endlich Raum zu geben. Endlich einmal zeigen zu dürfen, wie es wirklich in mir aussieht. Und dabei anderen zu begegnen, denen es ganz ähnlich geht oder die zumindest Verständnis haben und behutsam mit mir umgehen. Pfarrer Gereon Alter zeigt Räume, in denen das möglich ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstagabend, 19:30 Uhr: unsere Kirche füllt sich allmählich. Es kommen Menschen, denen ich im Laufe des Jahres bei einer Beerdigung begegnet bin. Die alte Dame von nebenan, deren Mann im Januar gestorben ist. Die junge Frau, die Ende Mai ihr zweites Kind verloren hat. Die Eltern der Neunundzwangzigjährigen, die im Sommer bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Jeder von denen, die da kommen, könnte eine eigene Geschichte erzählen von Hoffnung und Verzweiflung, von Trauer und Schmerz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann diese Geschichten förmlich spüren. Sie liegen wie ein schwerer Nebel über allem. Kaum jemand regt sich. Die Blicke sind auf den Boden gesenkt. Ein Saxophon setzt behutsam an. Die Namen der Verstorbenen werden vorgelesen. Für jeden wird ein Licht entzündet. Die ersten fangen an zu weinen. Taschentücher werden weitergereicht. Einer nimmt seine Frau in den Arm. Ganz allmählich beginnt die Stimmung sich zu verändern. Der Schmerz steckt nicht mehr als dumpfes Gefühl im Hals und in der Magengrube fest. Er löst sich, wird sichtbar und spürbar – und verändert sich dadurch. Einer atmet ganz tief durch. Ein anderer lässt die Schultern fallen. Die ersten Blicke begegnen sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gut, dass es sowas gibt.“ hat mir gestern noch jemand gesagt. Gut, dass es solche Räume gibt, in denen Schmerz und Trauer sein dürfen. In denen ich mich nicht zusammen reißen muss und keiner „es wird schon wieder“ zu mir sagt. Räume, in denen ich trauern darf. – Es braucht so wenig, um einem Trauernden zu helfen. Das Wichtigste ist, dass man ihm seine Trauer lässt. Sie nicht wegredet oder mit Trostworten übertüncht, sondern ihr schlicht und einfach Raum gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann ein entsprechend gestalteter Gottesdienst sein. Das können aber auch andere Räume sein. In meiner Stadt, in Essen, gibt es einen solchen Flyer, in dem Angebote für Trauernde aufgelistet sind. Und ich staune, was es da alles gibt. Gesprächsangebote für Einzelne, Trauergruppen, Trauercafès. Spezielle Angebote für Eltern, die ein Kind verloren haben; für Angehörige eines Menschen, der sich selbst das Leben genommen hat; und auch für Menschen, die einen Sterbenden begleiten wollen. Alle Angebote mit fachlicher Begleitung. Die meisten von ihnen ohne Kosten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sicher: jeder von Ihnen kennt einen Menschen, der gerade trauert. Und vielleicht sind es ja sogar Sie selbst. Dann geben Sie sich einen Ruck. Es tut so gut, der Trauer endlich Raum zu geben. Endlich einmal zeigen zu dürfen, wie es wirklich in mir aussieht. Und dabei anderen zu begegnen, denen es ganz ähnlich geht oder die zumindest Verständnis haben und behutsam mit mir umgehen. Und wenn Sie nicht selber betroffen sind: weisen Sie andere auf solche Angebote hin. Ganz sicher gibt es auch in ihrer Nähe Gesprächsangebote und Trauergruppen. Vielleicht sogar einen solchen Gottesdienst, wie wir ihn am Dienstag gefeiert haben. &lt;br /&gt;Trauer muss keine Sackgasse sein. Sie kann sich wandeln. Sie kann heilen. „Du hast meine Klage verwandelt in Tanz!“ heißt es im Buch der Psalmen (Ps 30,11). Da hat jemand seine Trauer überwunden und zu neuer Lebensfreude gefunden. Mich persönlich trägt ein Wort, das im Buch der Offenbarung steht. Da spricht einer aus, was er von Gott erhofft für die, die von uns gegangen sind. „Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.......Seht, ich mache alles neu“ (Offb 21,4 f.)&lt;br /&gt;Kommen Sie gut durch den November.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-2315512804992246062?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/2315512804992246062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/der-trauer-raum-geben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2315512804992246062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2315512804992246062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/11/der-trauer-raum-geben.html' title='Der Trauer Raum geben'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-2992632200227484929</id><published>2010-10-02T22:10:00.004+02:00</published><updated>2010-10-09T12:23:59.442+02:00</updated><title type='text'>Wer die Einheit will, muss teilen lernen!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/wort/03092010211042.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 113px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/wort/03092010211042.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;20 Jahre deutsche Einheit: Auch das „Wort zum Sonntag“ geht auf den Jahrestag ein. Pastoralreferentin Verena Maria Kitz spricht am Vorabend des 3. Oktober darüber, wie wichtig das Teilen für das ungeteilte, geeinte Deutschland in den letzten zwanzig Jahren war – und wie wichtig es immer noch ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im geeinten Deutschland feiern wir Geburtstag – 20 Jahre deutsche Einheit! Das, finde ich, ist Grund dankbar zu sein und sich zu freuen: Seit 20 Jahren können wir alle in dem einen Deutschland in Frieden und Freiheit leben. Und ich bin - auch als Christin - dankbar, in einem Land zu leben, dessen Grundgesetz mit diesem Satz beginnt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Würde eines jeden Menschen, egal, was er hat oder leistet, welche Hautfarbe, Religion, welche politische Meinung er hat. Für diese Würde, diese Freiheit haben Menschen an der Mauer ihr Leben gelassen.&lt;br /&gt;20 Jahre Einheit – doch ungetrübt ist die Freude darüber nicht! Der Festtag fällt in eine Zeit, in der viel gestritten wird in Deutschland um Sparbeschlüsse und soziale Gerechtigkeit. Wie steht es um die Einheit in unserem Land? Viele befürchten neue Mauern zwischen Arm und Reich, zwischen Ost und West.&lt;br /&gt;Richard von Weizsäcker, der damalige Bundespräsident, hat  zum Tag der deutschen Einheit vor 20 Jahren gesagt: „Sich vereinen, heißt teilen lernen!“ Das hat er uns Deutschen damals ins Stammbuch geschrieben. Wer die Einheit Deutschlands will, muss das Teilen lernen.&lt;br /&gt;Wie steht es damit heute?&lt;br /&gt;Teilen, das hat schwierige und schöne Seiten, das haben wir Deutschen gemerkt  in diesen 20 Jahren. Wir alle mussten was hergeben für die Wiedervereinigung:  Arbeitsplätze, viel an Sicherheiten und liebgewordenen Traditionen, daran knabbern im Osten viele bis heute. &lt;br /&gt;Im Westen haben viele gestöhnt über den Solidaritätszuschlag für den Aufbau Ost.  &lt;br /&gt;Zugleich genießen wir, was wir gewonnen haben durch die Wiedervereinigung: Wir können frei nach Osten oder Westen reisen,  Beziehungen zu Verwandten und Freunden pflegen. Wir können in aller Freiheit unseren Glauben leben. Und nicht zuletzt können wir sicher sein: Wir leben alle unter dem Schutz des Grundgesetzes, das jedem das Recht auf ein menschenwürdiges Leben garantiert.&lt;br /&gt;Wenn es einigermaßen gerecht zugeht, dann heißt Teilen Geben und Nehmen – so, dass keiner leer ausgeht. Genau darum wird jetzt gestritten in Deutschland:  Wer muss wie viel geben, wer darf wie viel nehmen? Was darf es kosten, das Existenzminimum? Wer steht ein für die Schulden Deutschlands? Wer die Einheit will, muss teilen lernen. Ich finde, das gilt auch jetzt in der aktuellen  Debatte: Die Last der Schulden darf nicht nur den Schwachen aufgebürdet werden. Auch Menschen mit hohem Einkommen müssen ihren Beitrag leisten, damit wir alle gemeinsam für die Einheit in Deutschland einstehen.&lt;br /&gt;Teilen ist nicht leicht, es lebt vom Geben und Nehmen. Umso wichtiger ist, dass wir es immer wieder tun. Das wünsche ich uns in Deutschland, so paradox es klingt:  Dass wir das Teilen weiter lernen, damit Deutschland immer mehr ein geeintes Land wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-2992632200227484929?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/2992632200227484929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/10/wer-die-einheit-will-muss-teilen-lernen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2992632200227484929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2992632200227484929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/10/wer-die-einheit-will-muss-teilen-lernen.html' title='Wer die Einheit will, muss teilen lernen!'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-4875968632548077057</id><published>2010-09-25T23:10:00.001+02:00</published><updated>2010-10-01T12:00:46.817+02:00</updated><title type='text'>"Zukunft gewinnen statt abschaffen!"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007753686.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 222px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007753686.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Anlässlich der "Interkulturellen Woche" spricht Verena Maria Kitz im "Wort zum Sonntag" über Integration: darüber, wie sich Muslime und Christen auch in Frankfurt begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Grundschule in Frankfurt: 60 Kinder sind in diesem Jahr eingeschult worden. Von diesen 60 sind 11 Kinder Deutsche. Eine Mutter hat mir erzählt: „Anna, meine Tochter, ist das einzige deutsche Mädchen in der Klasse. Wenn die Mädchen sich dann in der Pause treffen, reden die anderen ganz oft  in ihrer Muttersprache – und Anna steht daneben!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von solchen Erfahrungen sprechen viele in diesen Tagen! Das Ganze wird angeheizt durch ein Buch, das behauptet,  Deutschland schaffe sich ab. Wir Deutsche würden früher oder später Fremde im eigenen Land.  Viele stimmen dem Autor zu: Ganz unrecht hat er ja nicht, sagen sie! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Integrationsbericht des Bundesinnenministers sieht das anders aus: 80– 90% der Migranten sind gut integriert, heißt es da. Nur 10 – 15 % gelten als „integrationsunwillig“. Die große Mehrheit, sagt der Minister, ist gut integriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nützt Anna auf dem Schulhof nicht viel! Wer steht schon gerne allein da, versteht nicht, was die anderen reden. Das mag auch kein Erwachsener!  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab das vor einiger Zeit ganz anders erlebt, Gott sei Dank! &lt;br /&gt;Es war nach dem  schweren Erdbeben in Haiti. Eine türkische Mutter, die ich flüchtig kenne, sprach mich an: Es gäbe am Wochenende auf dem Gelände ihrer Moschee ein Essen zugunsten der Erdbebenopfer!  Ob ich nicht auch kommen wollte mit meinen Kindern? Ich war ein bisschen überrascht, so gut kennen wir uns ja nicht. Aber ich habe mich gefreut und spontan  ja gesagt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je näher der Samstag kam, umso mehr kam ich ins Grübeln: Hm, wer geht da noch hin? Kenne ich überhaupt jemand? Und wenn ich die einzige Deutsche bin? Aber ich hab ja zugesagt!  Also bin ich los, mit meiner Tochter als Verstärkung. Es waren sehr viele Leute da, aber wir kannten niemand! Wir waren tatsächlich die einzigen Deutschen. &lt;br /&gt;Welche Erleichterung, als wir schließlich doch unsere Bekannte trafen! Sie kam auf uns zu, hat sich total gefreut, holte Stühle. Auch andere Frauen kamen, und wir haben zusammen gegessen und uns sehr gut unterhalten, mit Worten und Händen und Füßen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fremd im eigenen Land? Nein!  Da bei den Frauen hab ich mich wirklich willkommen gefühlt. Und bei allem, was uns unterscheidet, da ist auch viel. was uns verbindet: Wie geht das mit den Kindern, was ist in der Schule los, wer versorgt die alten Eltern? Wir haben sogar über unseren Glauben geredet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser Erfahrung will ich nicht leugnen, dass es Probleme gibt im Zusammenleben. Die gibt es wirklich! Aber gerade deswegen müssen wir lernen, aufeinander zu zu gehen, auf beiden Seiten! Miteinander reden, statt übereinander! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür setzen die Kirchen, viele Verbände und Vereine in dieser Woche ein klares Signal! Sie laden ein zur interkulturellen Woche – unter dem Motto: Zusammenhalten – Zukunft gewinnen!  Über 3500 Veranstaltungen gibt es an vielen Orten in Deutschland!  Sie sind eine Chance, diese Hemmschwelle der Fremdheit zu überwinden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das immer wieder zu probieren, ist für mich ein zutiefst christliches Anliegen: Wir sind alle Geschöpfe Gottes, egal welche Hautfarbe, Religion oder Nationalität jemand hat. Wir können es wagen, aufeinander zu zu gehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist eigentlich ganz einfach: Die Mutter von Anna hat mir erzählt: Sie wird jetzt mal zwei von den Mädchen aus Annas Klasse zum Spielen einladen. Und die Mütter gleich dazu!  Von solchen Begegnungen wünsche ich uns mehr – in der interkulturellen Woche und auch danach!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-4875968632548077057?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/4875968632548077057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/09/zukunft-gewinnen-statt-abschaffen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4875968632548077057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4875968632548077057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/09/zukunft-gewinnen-statt-abschaffen.html' title='&quot;Zukunft gewinnen statt abschaffen!&quot;'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-68163357412136683</id><published>2010-09-04T22:00:00.001+02:00</published><updated>2010-09-11T17:19:00.371+02:00</updated><title type='text'>Wort zum Sonntag am 4.9.2010</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TH-K1Y2xCKI/AAAAAAAAABk/syr2DFRX0dY/s1600/brochwort1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512277118734633122" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 116px; CURSOR: hand; HEIGHT: 160px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TH-K1Y2xCKI/AAAAAAAAABk/syr2DFRX0dY/s320/brochwort1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das Wort zum Sonntag am 4.9.10,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;gesprochen von Pfarrer Michael Broch &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;aus Leonberg.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Hier können Sie den Text nachlesen und - wenn Sie wollen - unten einen Kommentar schreiben:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;"Tsunami in Zeitlupe"  - Pakistan                  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;“Tsunami in Zeitlupe” – ein starkes wie bedrückendes Bild. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat es im Blick auf die furchtbare Flutkatastrophe in Pakistan geprägt. Eine langsame Katastrophe, die vor Wochen begann und nicht enden will. Eine Tragödie, die mir die ganze Zwiespältigkeit der Natur vor Augen führt.&lt;br /&gt;Auf der einen Seite: Wie wunderschön kann sie sein! - Ich denke an traumhaftes Wetter, an die unzähligen Arten von Tieren und Pflanzen, an die kleinen Seen und die großen Meere, an die gewaltigen Gletscher und Wasserfälle. Viele konnten die Schönheiten der Natur jetzt im Urlaub wieder bewundern und genießen.&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite: Wie grausam kann die Natur sein! -  Brennende Wälder in Rußland, Überschwemmungen in Polen und Sachsen. Und dann die furchtbare Flutkatastrophe in Pakistan. Die schlimmste Flut, die das Land je erlebt hat. Zwanzig Millionen Menschen mußten vor den Wassermassen fliehen. Unvorstellbar ist das Leid, das die Natur hier ausgelöst hat. Zerstörung, Hunger Krankheiten und zunehmend Seuchen. Es trifft - wie so oft - auch in Pakistan die Ärmsten der Armen, vor allem die Kinder. &lt;br /&gt;Diese bittere Erkenntnis bleibt, bei aller Freude an der Schönheit der Natur: Sie kann grausam sein, furchtbar zerstörerisch.&lt;br /&gt;Aber machen wir es uns nicht zu einfach. Es hat auch mit uns Menschen zu tun. Stichwort: Klimawandel. Mittlerweile ist man sich einig: Der Klimawandel, der solche Katastrophen hervorbringt, immer häufiger hervorbringt - er ist zu einem großen Teil von uns Menschen gemacht. Doch dazu scheint vielen Staatsleuten und Politikern bis heute nicht allzu viel einzufallen.&lt;br /&gt;Aber auch ich muss mich fragen: Wie verantwortlich gehe ich im Alltag mit Wasser oder  Strom und mit Benzin um? &lt;br /&gt;Wir sollten uns keine Illusionen machen: Wir leben nicht in einer heilen Welt des Friedens zwischen Mensch und Umwelt und Natur. Aber wir sollten alles tun, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. Wir sollten Wege finden, um das Leid von Menschen und Tieren zu lindern.&lt;br /&gt;Vielfältige internationale Hilfsprogramme für Pakistan sind angelaufen und sie greifen auch vor Ort. Aber angesichts der unvorstellbar großen Ausmaße dieser Katastrophe ist es immer noch zu wenig. Darum rufen die evangelischen und die katholischen Bischöfe in Deutschland an diesem Sonntag zu einer besonderen Spendenkollekte in den Gottesdiensten auf.&lt;br /&gt; Der Hilferuf notleidender Menschen und das Gebot der Nächstenliebe kennt dabei keine Grenzen – keine nationalen, keine politischen, keine gesellschaftlichen und auch keine religiösen Grenzen. Ob bei diesem oder bei anderen Spendenaufrufen  für Pakistan – bitte helfen Sie mit, das unvorstellbare Leid zu lindern.&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-68163357412136683?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/68163357412136683/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/09/wort-zum-sonntag-am-492010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/68163357412136683'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/68163357412136683'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/09/wort-zum-sonntag-am-492010.html' title='Wort zum Sonntag am 4.9.2010'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TH-K1Y2xCKI/AAAAAAAAABk/syr2DFRX0dY/s72-c/brochwort1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-6729391773012666395</id><published>2010-08-28T22:00:00.001+02:00</published><updated>2010-09-03T12:17:20.263+02:00</updated><title type='text'>Mensch und Tier</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/THZAGms8K1I/AAAAAAAAABU/gkK9NhR8upo/s1600/brochwort1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509661676346813266" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 116px; CURSOR: hand; HEIGHT: 160px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/THZAGms8K1I/AAAAAAAAABU/gkK9NhR8upo/s320/brochwort1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;Das Wort zum Sonntag spricht am Samstag, den 28.8.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Pfarrer Michael Broch aus Leonberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hier können Sie den Text der Sendung nochmal nachlesen und, wenn Sie wollen, unten einen Kommentar dazu schreiben:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Mensch und Tier&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nein, ich bin nicht auf den Hund gekommen. Ich selbst habe keinen Hund, weil ich nicht genügend Zeit für ihn hätte. Aber Tiere brauchen Zeit und Pflege. Das ist “Amy”. Und “Amy” habe ich mitgebracht, da es ein Treffen in Dortmund gibt – mit dem Motto: “Gesegnet sind Mensch und Tier”.  Seit gestern kommen dort Christen aus allen Kirchen und Angehörige anderer Weltreligionen zusammen: zum 1. Deutschen Kirchentag “Mensch und Tier”. Warum solch eine Veranstaltung?&lt;br /&gt;Im Zeitalter von Technik, Verstädterung und der damit einhergehenden Vereinsamung sehnen sich die Menschen um so mehr nach der Natur und ursprünglichem Leben. Und dazu gehören die Tiere.&lt;br /&gt;Tiere und Schöpfung sind deshalb auch wieder ins Bewußtsein der Kirchen gerückt. Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei, wo kein Baum in der christlichen Theologie herumstehen und kein Huhn durch die Frömmigkeit  tappen durfte.&lt;br /&gt;Der Kirchentag “Mensch und Tier” möchte dieses neu erwachte Bewußtsein aufgreifen und mit seinen Veranstaltungen Impulse setzen: Dass wir intensiver wahrnehmen, wie sehr wir auf die Tiere und die Schöpfung angewiesen sind. Dass wir erkennen, wie wichtig und wie  schön es ist, dass wir unsere Mitgeschöpfe haben. &lt;br /&gt;“Frag’ doch die Tiere, sie lehren es dich;  frag’ die Vögel des Himmels, sie künden es dir!” – Das steht in der Bibel, geschrieben vor  2200 Jahren (Buch Hiob 12,7).  Und was können wir von den Tieren lernen? &lt;br /&gt;Wenn ich genau hinhöre, genau hinschaue, entdecke ich das: Ihr verborgenes Wissen um Gott. Tiere tragen wie wir Menschen ein Schöpfungs- und Lebensgeheimnis in sich. Tiere scheinen noch näher an der Schöpfung dran zu sein, noch mehr mit ihr eins zu sein als wir Menschen.  Die Vögel zum Beispiel, die fröhlich den Tag begrüßen. Oder  beim Tsunami in Südostasien vor fast 6 Jahren. Die Tiere haben die Katastrophe schon vorher gespürt und sind vom Meer weg in höhere Regionen geflüchtet.&lt;br /&gt;Diese besondere Begabung der Tiere hat ein großer christlicher Heiliger erkannt, ja gespürt: Franz von Assisi.  Vor 800 Jahren hat er gelebt.  Nach seinem Verständnis sind die Tiere unsere Mitgeschöpfe, sind verständig und beseelt. Sie können fühlen und treu sein, sich freuen, aber auch leiden, wenn sie sinnlos gequält werden. &lt;br /&gt;Darum sage niemand, es ist doch nur ein Tier! – Tiere sind kein Spielzeug, sondern Lebewesen. Tiere sind keine Konsum- und Massenwahre, sondern Lebensbegleiter. Gerade Hunde und Katzen sind nicht selten wahre Therapeuten, wenn sie helfen, verschlossene Menschen aus der Reserve zu locken. Oder Alten und Pflegebedürftigen den Alltag verschönern, weil sie ihnen Gesellschaft leisten. So wirkt auch “Amy” mit, behinderten Kindern und Erwachsenen Ängste zu nehmen, ihre Feinmotorik zu fördern  und Lebensfreude zu vermitteln. &lt;br /&gt;Dadurch entsteht eine enge Bindung. Wer ein solches Tier dann verliert, der weiß, wie weh das tut. Denn man hat einen treuen Gefährten verloren, einen Lebensbegleiter, ein Familienmitglied. Und nicht nur Kinder fragen sich deshalb, ob Tiere auch in den Himmel kommen. Und diese Frage kann ich vertrauensvoll mit Ja beantworten. Wenn ich im 1. Buch der Bibel lese, wie Gott verspricht: “Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch ... mit allen Tieren der Erde.” (Genesis 9,1-17) -  Also gesegnet sind wir alle – Mensch und Tier.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-6729391773012666395?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/6729391773012666395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/08/mensch-und-tier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6729391773012666395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6729391773012666395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/08/mensch-und-tier.html' title='Mensch und Tier'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/THZAGms8K1I/AAAAAAAAABU/gkK9NhR8upo/s72-c/brochwort1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-639651095143143861</id><published>2010-08-22T14:09:00.003+02:00</published><updated>2010-08-26T12:05:54.829+02:00</updated><title type='text'>Fingerpointing in Germany</title><content type='html'>Ich war gerade in den USA, als das schreckliche Unglück auf der Loveparade in Duisburg passiert ist. Die erste Schlagzeile, die ich im "San Francisco Chronicle" las, war: "Fingerpointing in Germany". – "Fingerpointing": mit dem Finger auf andere zeigen. "Der hat Schuld und nicht ich." Selten haben wir das so extrem wie nach dem Unglück in Duisburg erlebt. Selten hat es in unserem Land eine solche Welle von Schuldzuweisungen und Selbstrechtfertigungen gegeben. Und dennoch ist Duisburg kein Einzelfall. Mir fallen Dutzende von Beispielen ein, in denen ähnlich schnell geurteilt und verurteilt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts gegen eine schnelle Aufklärung. Nichts gegen einen guten Investigativjournalismus. Und nichts gegen Konsequenzen und Strafen, wo sie denn gerechtfertigt sind. Aber dieses fast schon reflexartige "Von-sich-selbst-Ablenken-und-auf-andere-Zeigen" ohne einen Moment der Nachdenklichkeit, geschweige denn der Selbstbesinnung: das befremdet mich doch sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht es so schwer, zunächst mal auf sich selbst zu schauen und die Schuld nicht sofort beim anderen zu suchen? Ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass wir uns mit Schuld und Versagen generell schwer tun. In unserer auf Erfolg und Leistung getrimmten Gesellschaft steht so etwas nicht auf dem Plan. Da hat man einfach nicht zu versagen. – Und wenn es dennoch jemand tut ...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Fingerpointing": das ist meines Erachtens die Folge einer massiven Verdrängung und Idealisierung. Entweder du hast eine weiße Weste und du hast dir niemals etwas zu Schulden kommen lassen. Oder du bist eben ein Versager. Für Zwischentöne ist da kein Platz. Da muss man mit dem Finger auf andere zeigen, sonst endet man eben selbst am Pranger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis heraus? – Vielleicht durch den Blick in ein Buch, das die Kultur unseres Landes einmal stark geprägt hat. Da ist von Schriftgelehrten und Phariäsern die Rede, die eine Frau zu Jesus bringen. Man hatte sie beim Ehebruch ertappt. "Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du?" (Joh 8,2-11)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre ein Leichtes für Jesus gewesen, mit seinem Finger auf die Frau zu zeigen. "Er aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde." Er unterbricht den Teufelskreis des Fingerpointings, indem er erst einmal Raum zum Nachdenken schafft. Die Schriftgelehrten und Pharisäer halten das kaum aus. Sie fragen weiter, insistieren. Da sagt er ihnen dieses großartige Wort: "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde." Er zwingt sie, über sich selbst nachzudenken. Und ermöglicht ihnen dann, ohne Gesichtsverlust von dannen zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus verharmlost das, was geschehen ist, nicht. Er spricht die Frau direkt darauf an. Aber er tut es erst, nachdem die Hetzjagd auf sie zu Ende ist. Das ist der entscheidende Punkt. Er lässt sich nicht hinreißen von der Wut der anderen, sondern schaut nüchtern und menschlich auf das, was war. Die Frau wird die Konsequenzen ihres Handelns zu tragen haben (wie übrigens auch der Mann, der ja auch dazu gehört). Aber ihre Existenz ist damit nicht vernichtet. "Geh, und sündige fortan nicht mehr.", gibt ihr Jesus mit auf den Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Jesus, der sich nicht vom Volkszorn mitreißen lässt, sondern nüchtern und menschlich anschaut, was war. Ein Jesus, der die Schuld beim Namen nennt, aber keine Existenz vernichtet. – Wäre das nicht ein Modell für uns?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-639651095143143861?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/639651095143143861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/08/fingerpointing-in-germany.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/639651095143143861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/639651095143143861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/08/fingerpointing-in-germany.html' title='Fingerpointing in Germany'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-1772082341379794366</id><published>2010-08-17T12:19:00.005+02:00</published><updated>2010-08-26T12:05:34.637+02:00</updated><title type='text'>Eine Kirche, die aufrichtet</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/wort/13082010616391.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 179px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/wort/13082010616391.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das  "Wort zum Sonntag"  vom 14.08. von Pfarrer Gereon Alter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen Sie mal genau hin. Die Kirchenbänke stehen senkrecht. Sechs Meter hoch ragen sie in den Raum hinein. Ungeordnet, willkürlich, provozierend. Eine Installation der Künstlerin Dorothee Bielfeld. Das Bild zeigt eine Kirche in Bochum. Nicht ein Museum. Eine ganz normale Kirche, in der sich regelmäßig Menschen zum Gottesdienst versammeln – nur etwas anders eben als gewohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Kirche betritt, kann sich nicht einfach auf seinen Stammplatz setzen. Er muss erst einmal schauen, wo der eigene Platz ist – wo er heute ist. Manche gehen durch die Bänke hindurch direkt zum Altar. Andere stehen eher am Rande oder bewegen sich zwischen den Bänken. Das eigentlich Spannende aber ist, dass der so gestaltete Kirchenraum Menschen aufrichtet. Denn wer sich zwischen diesen aufrecht stehenden Bänken bewegt, nimmt unwillkürlich selbst eine aufrechte Haltung an. Man geht erhobenen Hauptes durch diese Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, das ist ein wunderbares Bild. Eine Kirche, die Menschen nicht abverlangt, in Reih und Glied zu stehen, sondern ihnen Raum gibt, ihren eigenen Platz zu finden. Eine Kirche, die sich nicht leiten lässt von dem, was "immer schon so und nicht anders" war, sondern von dem, was der Einzelne hier und jetzt braucht. Und vor allem: eine Kirche, die Menschen hilft, aufrecht und erhobenen Hauptes durch die Welt zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß: das ist ein Idealbild. Und es gibt genügend Beispiele dafür, dass die Kirche hinter diesem Anspruch zurück bleibt oder sogar das Gegenteil bewirkt. Aber gerade deshalb ist es wichtig, sich das wieder neu vor Augen zu führen. Dazu ist die Kirche da: den Menschen Raum zu schaffen und sie aufzurichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bildhauer Ernst Barlach hat das so dargestellt. Ein fest auf dem Boden verwurzelter, aufrecht stehender Jesus hilft einem kleinmütigen, in sich gekrümmten Menschen ebenso aufrecht da zu stehen. Er gängelt ihn nicht, er hält ihn nicht fest, sondern hilft ihm aufrecht zu gehen. "Was willst du, dass ich dir tun soll?" hat Jesus immer wieder gefragt. "Was brauchst Du, um der sein zu können, der du bist? Um frei zu werden von Menschen und Dingen, die dich klein machen und dir den Lebensmut nehmen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott sei Dank sind mir im Laufe meines Lebens immer wieder Menschen begegnet, die ganz ähnlich gefragt und gehandelt haben. Menschen, an denen ich mich aufrichten konnte und die mir Raum geschaffen haben. Die nicht der Versuchung erlegen sind, sich über mich zu erheben und mich klein zu machen, sondern mit mir nach dem gefragt haben, der uns Menschen groß und einzigartig geschaffen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Helfen Sie mit, dass die Kirche immer mehr zu einem Ort wird, an dem Menschen das erfahren können. Ob Sie nun Mitglied sind oder nicht. Ob Sie mitten drin stehen oder eher am Rande. Denn unsere Gesellschaft braucht solche Orte. Wir Menschen brauchen solche Orte, die uns daran erinnern, wer wir eigentlich sind, und die uns helfen, aufrecht durchs Leben zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-1772082341379794366?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/1772082341379794366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/08/eine-kirche-die-aufrichtet.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1772082341379794366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1772082341379794366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/08/eine-kirche-die-aufrichtet.html' title='Eine Kirche, die aufrichtet'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-5834226746010825284</id><published>2010-06-24T11:37:00.004+02:00</published><updated>2010-07-26T12:33:41.418+02:00</updated><title type='text'>Neues "Wort" am 24. Juli</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TE1kCT4aAtI/AAAAAAAAABM/Pq7OuswH-gc/s1600/brochinfo.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5498160710948618962" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 88px; CURSOR: hand; HEIGHT: 105px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TE1kCT4aAtI/AAAAAAAAABM/Pq7OuswH-gc/s320/brochinfo.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;div&gt;Das "Wort zum Sonntag" von Pfarrer Michael Broch am 24. Juli 2010 wurde aus aktuellem Anlass geändert. Pfarrer Broch äußert darin seine Betroffenheit zum Unglück bei der "Loveparade" in Duisburg - unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten erschreckenden Nachrichten aus Duisburg.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Hier können Sie den Text nachlesen und -  wenn Sie wollen  - einen Kommentar schreiben:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Entsetzen in Duisburg. Bei der Loveparade ist es zu einer Massenpanik gekommen. Fünfzehn Tote hat es gegeben und bis zu Hundert Verletzte soll es gegeben haben. Loveparade heißt wörtlich übersetzt: „Liebes Parade“. Hunderttausende kommen zusammen, um miteinander Musik zu hören, zu feiern und zu tanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann das Entsetzen. Was für ein schreckliches widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite die rhythmischen Klänge, auf der anderen Seite Schock und blankes Entsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem ersten Schrecken werden wie immer Fragen nach den Ursachen und den Sicherheitsbestimmungen aufkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zuerst gilt es der Opfer zu gedenken und unser Mitgefühl auszusprechen - den Angehörigen, den Freundinnen und Freunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird nach den Verantwortlichen gesucht werden, auf deren Schultern eine schwere Last liegt. Und es stellt sich immer wieder die Frage nach Gott und warum er das zulässt. Vorschnelle Antworten gibt es hier nicht. Menschen haben Freiheit zu handeln und können versagen. Was wir können, ist all die Fragen, die Klagen und den Schmerz vor Gott hin zu tragen. Und Menschen zu haben die in der Not beistehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-5834226746010825284?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/5834226746010825284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/06/neues-wort-am-24-juli.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5834226746010825284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/5834226746010825284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/06/neues-wort-am-24-juli.html' title='Neues &quot;Wort&quot; am 24. Juli'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/TE1kCT4aAtI/AAAAAAAAABM/Pq7OuswH-gc/s72-c/brochinfo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-1776862245483094384</id><published>2010-06-13T00:05:00.002+02:00</published><updated>2010-06-24T11:37:24.123+02:00</updated><title type='text'>Ke nako – es ist Zeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/wort/30042010571271.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 113px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/wort/30042010571271.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;So heißt es im Motto der Fußball-WM 2010. Zeit für spannende Spiele, aber auch: „Zeit, den eigenen Blick zu weiten – schließlich ist das die erste Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika. Das Motto der WM geht nämlich noch weiter: ‚Ke nako – es ist Zeit. Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern!’“ Pastoralreferentin Verena Maria Kitz richtet den Blick auf Afrika und die „Menschlichkeit“ der Menschen dort.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fußball-Weltmeisterschaft hat angefangen!  Endlich, das wurde ja auch Zeit, haben viele gesagt, und  genau so heißt es im Motto dieser Fußball-WM: &lt;br /&gt;„Ke nako – es ist Zeit“! Zeit für spannende Spiele: Wie viele warten ungeduldig auf das erste Spiel der deutschen Mannschaft heute Abend! Aber es ist auch Zeit, den eigenen Blick zu weiten – schließlich ist das die erste Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika. Das Motto der WM geht nämlich noch weiter: &lt;br /&gt;„Ke nako – es ist Zeit. Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern!“&lt;br /&gt;Afrikas Menschlichkeit? Den meisten Deutschen fällt zu Afrika erst mal ein Bündel von Problemen ein: Armut, Aids, Gewalt. Oder halt die wunderbaren Nationalparks und Tiersafaris!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Motto dieser WM macht dagegen aufmerksam auf die Menschen Afrikas, ihre Menschlichkeit. Egal, ob in Kamerun, Nigeria, Ghana oder eben Südafrika: Die meisten von ihnen leben allerdings unter schwierigsten Bedingungen: Die Arbeitslosigkeit ist erschreckend hoch, Millionen sind mit Aids infiziert, Verbrechen und Korruption prägen den Alltag. Daran hat auch der WM-Boom wenig geändert – im Gegenteil: In Südafrika wurden die Elendsviertel rund um die Stadien geräumt, fliegende Händler vertrieben, um den Glanz der WM nicht zu stören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie passt das zu diesem Motto: Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern!?&lt;br /&gt;Vielleicht schärfen ja gerade diese unmenschlichen Lebensbedingungen den Blick dafür, wie kostbar es ist, wenn Menschen trotzdem menschlich bleiben, ihre Würde bewahren, ja, ihren Humor behalten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ist mir gleich bei diesem Motto eingefallen. Ich selber war zwar noch nie in Afrika.  Aber Freunde, die in Kamerun gelebt haben, schwärmen von der großen Lebensfreude und dem Humor. Wie die Leute dort ihre Gottesdienste feiern – mit Klatschen und Lachen, Singen und Tanzen. Oder jetzt beim Fußball: Stichwort „Vuvuzela“ – wie sie ihre Begeisterung wirklich herausposaunen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei dem Motto: „Afrikas Menschlichkeit feiern“ fällt  mir natürlich Nelson Mandela ein. Mit welch  unerschütterlicher Hoffnung hat er an seiner Vision festgehalten: Alle Südafrikaner sollen in Würde leben können. Wenn ich mir das vorstelle: 27 Jahre Haft. Und dann kommt er raus und statt sich zu rächen, setzt er sich für Versöhnung ein. Dafür, dass die Verbrechen des Apartheid-Regimes wahrhaftig aufgeklärt werden und dass Schwarze und Weiße friedlich zusammen leben können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich denke bei diesem Motto an die afrikanischen Frauen, ihre große menschliche Kraft und Entschlossenheit.  Wie viele sind verlassen von ihren Männern, aber sie tun was für ihre Kinder, für ihr Dorf, für die Erhaltung der Natur. Wie die  Friedensnobelpreisträgerin  Wangari Maathai aus Kenia!  Sie hat angefangen vor 30 Jahren, Bäume zu pflanzen. Damit der fruchtbare Boden nicht weggespült wird. Damit Feuerholz, Baumaterial und Futter für die Tiere immer wieder nachwachsen können! Aus ihrer Idee ist eine Bewegung in ganz Afrika geworden: 30 Millionen Bäume sind inzwischen gepflanzt worden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ke nako - Es ist Zeit, die Menschlichkeit Afrikas zu feiern: Die Kraft, in unmenschlichen Bedingungen Lebensfreude und Humor zu bewahren. Die Kraft,  sich mit Hoffnung und Tatkraft für ein menschenwürdiges Leben einzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, in diesem Motto steckt was für die Fußballer jetzt bei der WM: Die meisten von ihnen leben zwar in ganz anderen Welten, aber sie alle können was von dieser Menschlichkeit gebrauchen, um fair miteinander zu spielen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in dem Motto steckt auch was für uns, die bei der WM zuschauen:   &lt;br /&gt;Wir können uns die Spiele mit Freude und hoffentlich auch Humor angucken, selbst wenn  die eigene Mannschaft nicht gewinnt! &lt;br /&gt;Wir können wach bleiben für die schwierigen Lebensbedingungen vieler Menschen in den Ländern Afrikas. Und uns an ihrer Menschlichkeit, an ihrer Hoffnung und Kraft ein Beispiel nehmen: Für unseren ganz normalen Alltag und seine Schwierigkeiten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ke nako – es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern – feiern wir mit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-1776862245483094384?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/1776862245483094384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/06/ke-nako-es-ist-zeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1776862245483094384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1776862245483094384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/06/ke-nako-es-ist-zeit.html' title='Ke nako – es ist Zeit'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-904251628751112910</id><published>2010-06-05T23:10:00.002+02:00</published><updated>2010-06-12T16:53:55.181+02:00</updated><title type='text'>Auf wen ist  Verlass?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007753686.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 222px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007753686.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;So fragt Pastoralreferentin Verena Maria Kitz nach einer Woche, in der die Ölkatastrophe im Golf wieder nicht gestoppt werden konnte, auf Hilfsschiffen für Gaza Menschen getötet wurden und der Bundespräsident zurücktrat.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Auf wen ist eigentlich noch Verlass?“ Diese Frage hat mich und viele andere in dieser Woche umgetrieben!&lt;br /&gt;Auf wen ist Verlass bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko? BP ist wieder mit einem Versuch gescheitert, das Öl zu stoppen, das da wahrscheinlich noch bis August rausschießt. Und Obama und seine Leute schaffen es nicht, die Küsten vor dem Öl zu schützen. &lt;br /&gt;Und bei dem Angriff der Israelis auf die Hilfsschiffe für Gaza: Man hätte ja gedacht, auf internationales Recht ist Verlass!  Und dann kommt es doch zu einem blutigen Zusammenstoß und neun Menschen sterben, viele sind verletzt.&lt;br /&gt;Und dann kam noch der überraschende Rücktritt des Bundespräsidenten. Mitten in der Krise gibt der oberste Mann im Staat seine Verantwortung zurück. Viele sind enttäuscht und stehen wie ich ziemlich ratlos und verlassen da, am Ende dieser Woche.  &lt;br /&gt;Und ich hab auch Angst. Angst,  was mit dieser Ölpest noch alles wird, was im Nahen Osten passiert.  Angst vor der nächsten Krise hier in Deutschland, Europa.&lt;br /&gt;Aber ich bin auch ganz schön wütend:  Durch die Ölpest sterben Millionen von Tieren, ganze Landschaften sind vergiftet. Menschen verlieren ihre Existenz. Wusste vorher wirklich niemand, wie riskant das alles ist? Oder hat sich wieder nur keiner darum gekümmert? &lt;br /&gt;Und im Nahen Osten: Musste da  jetzt noch neuer Zündstoff rein? &lt;br /&gt;Ich kaue auch noch daran, dass ein gewählter Politiker von jetzt auf gleich gehen kann. Jetzt muss auch noch ein neuer Präsident gewählt werden, neben Haushaltsdebatten und allem anderen.&lt;br /&gt;So viel ist ins Wanken geraten. Auf wen ist überhaupt noch Verlass?&lt;br /&gt;Wir haben auch in unserer Familie darüber geredet. Und meine älteste Tochter – sie ist 14 - meinte halb augenzwinkernd,  halb ernst: „Da verlass ich mich am besten nur noch auf mich selber! Wir Jüngeren müssen das sowieso alles ausbaden!“&lt;br /&gt;Ich kann sie gut verstehen!  Was bleibt nach so einer Woche noch übrig, als sich auf sich selber zu verlassen? Das reicht aber nicht! Kein Mensch kann sich nur auf sich selber verlassen. Im Kleinen nicht und noch viel weniger im Großen. Die Krisen, in denen wir stecken, die kann kein Mensch allein lösen!&lt;br /&gt;Als wir dann weitergeredet haben, hat meine Tochter noch gesagt. „So ganz verlass ich mich aber doch nicht nur auf mich selber. Ein bisschen verlass ich mich trotzdem darauf, dass alles irgendwie gut wird!“&lt;br /&gt;Ist das naiv? Wunschdenken ?&lt;br /&gt;Natürlich auch, wer wünschte nicht, dass endlich alles wieder gut ist! Aber ich glaube, es steckt noch mehr dahinter! &lt;br /&gt;Auch wenn ich Angst habe und wütend bin, mich ohnmächtig fühle: Ich glaube, dass es etwas Verlässliches gibt in dieser Welt, und darüber hinaus. Es gibt Gott, auf den ich mich verlassen kann. Ich vertraue fest darauf: Gott gibt diese Welt nicht auf, Gott verlässt uns nicht.&lt;br /&gt;Und es gibt Menschen, sogar Institutionen, auf die ich mich verlassen kann. Menschen, bei denen ich weiß: Die stehen zu ihrem Wort. Denen geht es nicht um ihren Profit, sondern die haben das Ganze im Blick. Die denken nach über die Folgen ihres Tuns. Die stehen sogar zu ihren Fehlern. Ich kenne solche Menschen: In meiner Familie, unter meinen Freunden, aus der Politik, ja, auch aus den Kirchen!&lt;br /&gt;„Auf wen ist eigentlich noch Verlass?“ Gott sei Dank, es gibt Menschen und auch Institutionen, auf die Verlass ist. Jetzt am Ende dieser Woche möchte ich mich an ihnen orientieren. Und mit ihnen zusammen mein Teil dafür tun, dass tatsächlich alles gut wird!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-904251628751112910?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/904251628751112910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/06/auf-wen-ist-verlass.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/904251628751112910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/904251628751112910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/06/auf-wen-ist-verlass.html' title='Auf wen ist  Verlass?'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-1829313399564777388</id><published>2010-05-11T16:36:00.006+02:00</published><updated>2010-05-15T23:30:27.347+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S-lsTeyBWXI/AAAAAAAAABE/fmP7j8FBk0A/s1600/brochmichael_autor.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470022304354359666" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; width: 135px; height: 180px;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S-lsTeyBWXI/AAAAAAAAABE/fmP7j8FBk0A/s320/brochmichael_autor.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Wort zum Sonntag&lt;br /&gt;am 15. Mai 2010&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:130%;"  &gt;spricht Pfarrer Michael Broch aus Leonberg vom&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;2. Ökumenischen Kirchentag in München&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-weight: bold;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Hier können Sie den Text nachlesen und - wenn Sie wollen einen Kommentar schreiben:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Ich lasse mir die Hoffnung nicht nehmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Damit ihr Hoffnung habt!” – unter diesem Motto begegnen sich seit  Mittwoch evangelische, orthodoxe und katholische Christen beim 2. Ökumenischen Kirchentag hier in München. Sie haben über ihren Glauben nachgedacht, über ihre Rolle als Christen in der Gesellschaft diskutiert und miteinander gefeiert. Morgen geht dieses Treffen zu Ende.&lt;br /&gt;“Damit ihr Hoffnung habt!” - solche Mottos sind seit jeher gut für Sonntagsreden. Doch damit möchte ich mich nicht begnügen.&lt;br /&gt;Ich denke an die Menschen, die als Kinder und Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen mißbraucht wurden. Wie sieht es bei ihnen mit der Hoffnung aus? -  Und ich frage mich nach diesem moralischen SuperGAU: Zu welchen tiefgreifenden Reformen ist meine katholische Kirche fähig? Reformen aus dem Geist Jesu. Dass das von zölibatären Männern beherrschte System Kirche sich öffnet für demokratische Strukturen, sich öffnet für die Gleichstellung von Frau und Mann in allen Bereichen.  Dass die Kirche offen, bescheiden, mitfühlend gerade auch auf die Menschen zugeht, die anders leben, als es offiziell- kirchlichen Vorstellungen entspricht. Ich denke an wiederverheiratete Geschiedene oder an homosexuelle Partnerschaften.&lt;br /&gt;Ich denke auch an die, für die in der Ökumene, in dem Bemühen um die Einheit der Christen alles viel zu langsam geht, wenn nicht blockiert wird. Zurecht ungeduldig gewordene Christen sehen so manche “Hoffnungsverhinderer” am Werk, damit ja nicht zu viel Hoffnung aufkommt und die Hoffnung im Rahmen der bestehenden Kirchenordnungen bleibt.&lt;br /&gt;Ich jedenfalls lasse mir die Hoffnung nicht nehmen, dass Ökumene  noch weit mutiger angegangen wird als bisher. Das Ziel ist bei Gott keine Einheitskirche, sondern  die eine geschwisterliche Kirche in bunter Verschiedenheit und mit unterschiedlichen Traditionen. Dass das möglich ist und notwendig, darüber brauchen wir nicht mehr reden. Wie das zu erreichen ist, darüber müssen wir in den Kirchen reden: offen, ehrlich und mit Respekt voreinander. Vor allem in Bescheidenheit vor Gott. Gott allein ist die Wahrheit. Und die Wahrheit besitzt niemand, keine Kirche, keine Religion.&lt;br /&gt;Was die Kirchen bis heute trennt, ist nicht die Wahrheit Gottes, sondern die verschiedenen Auslegungen und Deutungen, Erfahrungen und Zugänge zu dieser Wahrheit.&lt;br /&gt;Christen berufen sich auf Jesus Christus. Für ihn ist Gott nach dem Zeugnis der Bibel unbedingt und eindeutig Liebe. Für ihn ist Gott die Wahrheit, weil er die Liebe ist.&lt;br /&gt;Daraus ergibt sich für mich ein wesentlicher Leitfaden für die ökumenischen Bemühungen um die Einheit der Christen: Ohne Liebe ist nichts wahr. Zu diesem Gedanken verleitet mich ein Wort der  gemeinsamen  Kirchenväter, noch vor allen Spaltungen: “Lasst uns einander lieben” – und dann erst folgt – “damit wir in Eintracht bekennen.”&lt;br /&gt;Und was könnte das hier heißen - einander lieben? Sicher nicht, dass wir jetzt alle einander um den Hals fallen. Bei dieser Liebe in Sachen Ökumene schaue ich auf Jesus. Mich fasziniert der Respekt und die Toleranz, mit der Jesus auf Menschen zugeht, die nicht seiner jüdischen Glaubensgemeinschaft angehören. Und Jesus hat auch nie den Glauben oder die religiöse Überzeugung eines anderen abgelehnt oder angegriffen. Wenn in unseren Kirchen wieder etwas mehr von diesem Geist Jesu spürbar wird, dann, ja dann hab auch ich Hoffnung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-1829313399564777388?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/1829313399564777388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/05/das-wort-zum-sonntag-vom-15.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1829313399564777388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1829313399564777388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/05/das-wort-zum-sonntag-vom-15.html' title=''/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S-lsTeyBWXI/AAAAAAAAABE/fmP7j8FBk0A/s72-c/brochmichael_autor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-93141353607720288</id><published>2010-05-08T22:55:00.003+02:00</published><updated>2010-05-12T12:57:25.157+02:00</updated><title type='text'>Wort zum Sonntag am 8. Mai 2010</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S-Khz8R4geI/AAAAAAAAAA8/X-7jAU-dtlE/s1600/brochmichael_autor.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5468110811307737570" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 135px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S-Khz8R4geI/AAAAAAAAAA8/X-7jAU-dtlE/s320/brochmichael_autor.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das nächste Wort zum Sonntag&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;spricht Pfarrer Michael Broch aus Leonberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Michael Broch macht sich Gedanken zu Europa aus&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;gegebenem Anlass, denn am 9. Mai ist Europatag.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hier können sie den Text nachlesen&lt;br /&gt;und wenn Sie wollen einen Kommentar schreiben:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Europatag&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Morgen ist Europatag. So steht es in meinem Kalender. Braucht es einen solchen Tag? Ich denke schon, dass es wichtig ist, über Europa nachzudenken. Denn Europa ist mehr als offene Grenzen und eine gemeinsame Währung.&lt;br /&gt;Europa ist ein Ideal, das Ideal einer Gemeinschaft religiöser, ethischer und kultureller Werte. Ein griechischer Freund hat mir einen interessanten Hinweis gegeben: Möglicherweise ist dies eine griechische Wurzel des Wortes Europa: Es ist zusammengesetzt aus “euri” und “opi”. “euri” heisst “weit” und “opi” das “Gesicht”. Europa, ein “weites Gesicht”. Nicht eng, nicht engstirnig, sondern weit und offen. Ein schönes Bild.&lt;br /&gt;Drei Charakterzüge prägen dieses Gesicht. Ich möchte sie an drei Städten der Antike festmachen: Athen steht für griechisch-abendländische Philosophie und für die demokratische Idee. Stichwort: Wahlfreiheit. Rom steht für die staatliche Idee und das bürgerliche Recht. Grundlage für unsere Rechtsprechung. Jerusalem ist zwar keine europäische Stadt, aber hat Europa mit seinen jüdisch-christlichen Werten geprägt: Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und Freiheit. Grund dafür ist der biblische Glaube an den Gott der Propheten, an den Gott Jesu Christi. Caritative Einrichtungen, soziale Netze hat es in der heidnischen Antike nicht gegeben.&lt;br /&gt;Auch wenn der Weg zu diesen grossen Zielen ein mühsamer, oft schmerzlicher war – auf diesen drei Pfeilern gründet die Idee eines geeinten und friedlichen, eines freien und sozialen Europa. Das “Haus Europa” ist auf dem Fundament des Christlichen, des Humanen und des Sozialen aufgebaut oder es ist – mit der Bibel gesprochen – “auf Sand gebaut”. Will Europa sein “weites, menschliches Gesicht” behalten – nach innen und im Blick auf die Herausforderungen der einen Welt – dann muss es zu seiner Herkunft stehen. Dann muss es sich immer wieder seine geistigen Wurzeln bewusst machen.&lt;br /&gt;Zur Zeit hat Europa einen schweren Härtetest. Mit Griechenland steckt ein europäisches Mitglied tief in der Krise. Und mit dieser Krise zeigt sich, ob Europa wirklich eine Gemeinschaft ist.&lt;br /&gt;Deshalb konnte es für mich nur eine Lösung geben: europäische Solidarität mit einem Mitglied in Not. Unter Solidarität verstehe ich: offen miteinander reden, die Probleme sehen, sie benennen und sie beheben helfen, wenn darum gebeten wird. Und in freundschaftlicher Offenheit auch Konsequenzen einfordern.&lt;br /&gt;Ich denke, das ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Ich denke, das ist sich Europa als Wertegemeinschaft auch politisch und kulturell schuldig.&lt;br /&gt;Mir geht diese Krise Griechenlands auch persönlich nahe, weil ich die Griechen sehr mag. Ihre Mentalität, ihre mediterane Lebenkunst, ihr Familiensinn. Und weil ich Griechenland liebe, seine traumhaften Inseln und Landschaften, seine kulturelle Vielfalt. Und weil ich seine Religion, die Orthodoxie, sehr schätze.&lt;br /&gt;Es geht aber nicht nur um Griechenland bei dieser Krise. Sondern um eine Frage, die ins Herz jeder Gemeinschaft reicht: Ob mehrere Starke zusammen stehen und einem schwächeren helfen. Darum wünsche ich Europa die Kraft und den Willen zur Solidarität. Und Griechenland wünsche ich einen langen Atem, mit dem sich seine Probleme nachhaltig lösen lassen. Damit Europa – um in diesem schönen Bild zu bleiben – sein “weites und menschliches Gesicht” behält. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-93141353607720288?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/93141353607720288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/05/wort-zum-sonntag-am-8-mai-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/93141353607720288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/93141353607720288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/05/wort-zum-sonntag-am-8-mai-2010.html' title='Wort zum Sonntag am 8. Mai 2010'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S-Khz8R4geI/AAAAAAAAAA8/X-7jAU-dtlE/s72-c/brochmichael_autor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-670857112502753625</id><published>2010-04-17T23:35:00.003+02:00</published><updated>2010-04-20T11:22:19.264+02:00</updated><title type='text'>Gehalten in der Angst vorm Untergang</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_we5w53AddRk/S8nzHUvZ9VI/AAAAAAAAAAM/VLfvn7XaR_8/s1600/Bild+2.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 219px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_we5w53AddRk/S8nzHUvZ9VI/AAAAAAAAAAM/VLfvn7XaR_8/s320/Bild+2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461163330315613522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Pfarrer Gereon Alter spricht über ein Taufritual, das schon die ersten Christen kannten. Sie tauchten die Täuflinge ganz im Wasser unter und hoben sie dann wieder "aus der Taufe heraus". Ein Bild für Gott, der seine Arme ausstreckt, wenn uns das Leben zu entgleiten droht&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist die kleine Antonia. Ich habe sie in der Osternacht getauft. Auf eine ungewöhnliche Weise, wie Sie sehen. Ich habe ihr nicht ein paar Tröpfchen Wasser über den Kopf gegossen, sondern sie ganz in das Taufbecken eingetaucht. Bis zum Hals hat ihr das Wasser einen Augenblick lang gestanden. Auch wenn wir es etwas angewärmt haben und ich natürlich sehr vorsichtig war: ganz geheuer war der Kleinen das nicht. Und auch in der Gemeinde haben viele den Atem angehalten: Wird sie schreien? Wird sie weinen? Nein. Es war mucksmäuschenstill in der Kirche.&lt;br /&gt;Doch dann, als ich sie wieder herausgezogen und ihrer Mutter übergeben habe ... schauen Sie mal, wie sie da aussieht. Und auch wie die Erwachsenen schauen. Soviel Erleichterung und Freude habe ich schon lange nicht mehr in unserer Kirche gesehen. Die Leute haben einander angeschaut, gelacht und der Kleinen kräftig applaudiert. „Das war ja eine Taufe! Das haben wir so noch nicht erlebt.“ hieß es nachher beim Osterempfang. &lt;br /&gt;Einige haben nachgefragt, warum ich das Kind denn so getauft hätte. Ich habe ihnen erklärt, dass das in der frühen Kirche immer so war. Dass die ersten Christen nur auf diese Weise getauft worden sind: durchs Eintauchen oder sogar Untertauchen. Was mir daran viel besser gefällt als an dem heute oft üblichen Tröpfelritus ist: dass eigentlich da erst richtig deutlich wird, um was es bei der Taufe geht: nämlich um die Angst, ich könnte untergehen. Und um die Erfahrung: es hält mich einer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Taufe ist kein Kinderspiel. Sie hat mit unserer Lebenswirklichkeit zu tun. Und zu der gehört die Angst vorm Untergang. Am deutlichsten wird das am Ende des Lebens, wenn wir es mit der Todesangst zu tun bekommen. Aber auch vorher schon machen wir doch immer wieder die Erfahrung, dass unser Leben gefährdet ist, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, ja auch, dass wir selber versagen und scheitern können und damit womöglich das Leben anderer gefährden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Christen haben das offenbar sehr ernst genommen, wenn sie ein solches Taufritual entwickelt haben. Sie haben dem Täufling und der ganzen Gottesdienstgemeinde zugemutet, sich der Endlichkeit und auch der Brüchigkeit ihrer Existenz zu stellen. Die Angst vor dem Abgleiten auszuhalten. Der Möglichkeit des Untergangs ins Auge zu sehen. So sind wir Menschen. Das ist unsere Lebenswirklichkeit. Daran haben sie sich nicht vorbeigemogelt. Das haben sie nicht schnell überspielt. Sie haben es ernst genommen und ausgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich glaube, dass man ihnen gerade deshalb auch das andere abgenommen hat: dass sie sich in ihrer Angst gehalten fühlen. Dass da ein Gott ist, der seine Arme ausstreckt, wenn uns das Leben zu entgleiten droht. Sie haben diesem Gott zugetraut, dass er aus einem „alten“ Menschen einen „neuen“ schaffen kann, aus einem ängstlichen einen zuversichtlichen, aus einem gescheiterten einen geläuterten, aus einem verlorenen einen geretteten.&lt;br /&gt;Wenn ich auf einen solchen Gott vertraue, muss ich das Abgründige und Brüchige meines Lebens nicht vertuschen und überspielen. Ich kann dazu stehen und neu beginnen. Was für eine Perspektive! Für mich, für die Kirche und vielleicht ja auch für Sie. Einen gesegneten Sonntag Ihnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-670857112502753625?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/670857112502753625/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/04/gehalten-in-der-angst-vorm-untergang.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/670857112502753625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/670857112502753625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/04/gehalten-in-der-angst-vorm-untergang.html' title='Gehalten in der Angst vorm Untergang'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_we5w53AddRk/S8nzHUvZ9VI/AAAAAAAAAAM/VLfvn7XaR_8/s72-c/Bild+2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-8799230230328373183</id><published>2010-04-10T23:10:00.004+02:00</published><updated>2010-04-14T19:31:48.672+02:00</updated><title type='text'>Wenn es anders kommt</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Wort zum Sonntag vom 10.04.2010von Pfarrer Michael Broch zum Tod es polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich heute Abend über das Miteinander-Reden - reden. Dann die schlimme Nachricht, die einem zunächst die Sprache verschlägt: Der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski und mit ihm an die hundert  Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Polen sind beim Absturz der Präsidentenmaschine ums Leben gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat unser Nachbarland ins Mark getroffen. Es herrschen Entsetzen, Fassungslosigkeit und Trauer. Und wir hier in Deutschland fühlen mit den Menschen in Polen und beten für die Opfer und ihre Angehörigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schwer Worte zu finden in solch schrecklichen Situationen und oft ist es auch besser zu schweigen. Aber das Reden, das Klagen und Fragen gehört zum Menschsein und gerade auch zur Verarbeitung von schrecklichen Erfahrungen. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt muss man vielleicht sogar reden. Um Erschütterungen, Verletzungen und Trauer behutsam überwinden zu können – so schwer dieser Weg auch   ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wichtig es ist, diesen Weg zu gehen, das zeigt auch die belastete Geschichte unserer beiden Völker. Nach einem langen und mühevollen  Prozess können wir heute von Versöhnung sprechen -  zwischen  dem polnischen und dem deutschen Volk. Weil Menschen aus allen politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Bereichen miteinander geredet  haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn das oft schwer fällt, sollten wir es immer wieder probieren, miteinander zu reden: mit dem Ehepartner, mit den Kindern, unter Arbeitskollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nicht zuletzt auch bei den nicht enden wollenden Missbrauchsfällen ist es so wichtig zu reden. Weil es für die Frauen und Männer befreiend ist, endlich reden zu können, wenn sie als Kinder oder Jugendliche  missbraucht worden sind.  Nach 30 und mehr Jahren endlich reden können. Das Schweigen brechen, das sie jahrzehntelang belastet hat und eine Sprache finden, über schrecklichen Erfahrungen zu reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wichtig, dass Menschen die traumatisiert sind oder Menschen die trauern eine Stimme bekommen. Und das heißt auch, dass sie Gehör finden. Zuhören können ist eine wichtige Voraussetzung dafür. Gut hin hören, anteilnehmend hören – das ist die Grundlage jeden guten Gesprächs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Benediktiner Pater Anselm Grün hat das einmal so gesagt: “Im Gespräch treten wir in das Heiligtum des anderen ein”. Das Heiligtum des anderen, darunter verstehe ich die Seele, dieser innerste  Raum eines Menschen, der so kostbar ist und so verletzlich. Dieser Raum, der durch Unachtsamkeit oder Rücksichtslosigkeit so schnell zerstört und unbewohnbar gemacht werden kann. Dieser Raum, der Ruhe, Vertrautheit und Geschütztheit braucht, um behutsam betreten  zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn so reden und einander zuhören möglich ist, dann kann das dazu beitragen, dass der zerstörte Raum wieder bewohnbar wird und die verletzte Seele wieder heil. Dann kann dieses Reden dazu beitragen, dass die Menschen - nach und nach - wieder aus ihrer Trauer und ihren Verletzungen heraus finden und wieder wagen zu leben und zu lieben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-8799230230328373183?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/8799230230328373183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/04/wenn-es-anders-kommt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/8799230230328373183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/8799230230328373183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/04/wenn-es-anders-kommt.html' title='Wenn es anders kommt'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-6937460014935894141</id><published>2010-03-20T23:10:00.005+01:00</published><updated>2010-03-31T10:14:33.387+02:00</updated><title type='text'>Geht nicht? Geht auch anders!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s200/kitz_wozusp.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 140px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s200/kitz_wozusp.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jetzt brennt sie nur noch eine Nacht – die olympische Flamme in Vancouver. Morgen gehen sie zu Ende, die Paralympics, die Olympischen Spiele der behinderten Sportlerinnen und Sportler  – über 500 Athleten aus 44 Ländern sind dabei! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab ein paar von den Übertragungen gesehen und bin allein von den sportlichen Leistungen total beeindruckt. Ich selber komme beim Skifahren mit Ach und Krach den Berg runter– und hab hier bei den Paralympics gesehen: Da kommen Menschen mit schweren Behinderungen höher, schneller, weiter, als ich es mir je erträumen könnte.&lt;br /&gt;Das allein beeindruckt mich schon. Aber vor allem bin ich fasziniert von der inneren Kraft, die dahinter stecken muss. Wie viel Energie und Disziplin braucht es dafür, wie viel Mut auch und die Bereitschaft, Niederlagen zu verkraften!&lt;br /&gt;Ich hab mich gefragt, was ist das für eine Kraft? Woher kommt die?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab mit einer früheren  Teilnehmerin der Paralympics gesprochen. Und sie hat mir erzählt, dass sie schon als Kind den Traum hatte, diesen Sport zu machen. Aber wegen ihrer Kinderlähmung ging gar nichts. Nach vielen Operationen, unglaublich vielen Stunden Gymnastik und Therapien gab es die Chance – und sie hat es gewagt, ihren Traum, hat angefangen. „Und dann war immer wieder jemand da“, hat sie gesagt, „der mir Mut gemacht hat, dran zu bleiben. Jemand, der mir geholfen hat, den nächsten Schritt zu wagen – bis zu den Paralympics!“&lt;br /&gt;Ein Ziel zu haben, einen Traum, Menschen, die einem den Rücken stärken, daher kommt wohl viel von der inneren Kraft dieser Athleten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bei mir? Wie wäre das, wenn ich jetzt durch einen Unfall, durch eine Krankheit behindert wäre? Wie würde ich damit umgehen? Wie würde ich meinen Alltag schaffen, von Höchstleistungen ganz zu schweigen? Was würde mir Kraft geben? Ich weiß nicht, ob ich überhaupt noch Kraft hätte für Träume und Ziele. Vielleicht  würde ich mich einfach verkriechen, nichts mehr sehen und hören wollen. Die Frage ist  theoretisch und ich kann darauf nicht wirklich antworten. Ich hoffe, dass mir meine Familie und mein Glaube Kraft geben würden: Dass geliebte Menschen zu mir halten. Dass mein Glaube an Gott, auf den ich wirklich vertraue, mich dann auch trägt. Dass Gott da neues Leben gibt, wo nichts mehr geht.  Aber wie es wirklich wäre, wenn - ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn ehrlich gesagt: Ich hänge mich ja im Alltag oft schon an vergleichsweise lächerlichen Kleinigkeiten auf: Was hab ich mich verrückt gemacht als neulich nachts das Auto gestreikt hat– mitten im Schneetreiben auf der Autobahn, die Kinder hinten drin! Wie war ich sauer, als ich vor einem wichtigen Seminar, für das ich so viel getan hatte, plötzlich krank wurde. Und das sind Nichtigkeiten im Vergleich dazu, wenn sich jemand mit einer schweren Behinderung auseinandersetzen muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In solchen und anderen Situationen, da will ich mich an die Sportlerinnen und Sportler der Paralympics erinnern – als Vorbild, Ansporn. Das sind auch keine Heiligen. Aber sie zeigen mir im Großen, was ich wenigstens im Kleinen lernen will: Wie ich freier mit Hindernissen und Einschränkungen umgehen kann. Indem ich mich nicht fixiere auf das, was nicht geht. Sondern Ausschau halte nach dem, was geht und wer mich dabei unterstützen kann. Wer damit anfängt, kann entdecken: Es geht viel mehr,  als es auf den ersten Blick scheint! Nicht nur bei den Paralympics!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-6937460014935894141?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/6937460014935894141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/03/geht-nicht-geht-auch-anders.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6937460014935894141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6937460014935894141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/03/geht-nicht-geht-auch-anders.html' title='Geht nicht? Geht auch anders!'/><author><name>Drießen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05597389260918912476</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s72-c/kitz_wozusp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-4255933531385238880</id><published>2010-03-13T22:55:00.018+01:00</published><updated>2010-03-13T23:11:47.945+01:00</updated><title type='text'>Den Missbrauch beim Namen nennen</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s1600/kitz_wozusp.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="138" src="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s200/kitz_wozusp.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeden Tag gibt es neue Nachrichten über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche. Mir als katholischer Kirchenfrau wird dabei immer mulmiger zumute. Dabei passiert in all dem Schrecken eigentlich etwas Befreiendes: Immer mehr Betroffene wagen es darüber zu sprechen. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Manche wundern sich: Warum jetzt erst? Bei vielen ist das doch schon so lange her! Ich weiß aus Gesprächen als Seelsorgerin, wie unendlich schwer das ist. Da ist die Scham, da sind die Selbstzweifel. Die Angst, das verrückte Gefühl, irgendwie selber mit schuld zu sein. Viele konnten mit diesen Erfahrungen nur weiter leben, weil ihre Seele sie verdrängt hat, abgespalten. „Ich hab mich immer gewundert, warum ich fast keine Erinnerungen an meine Schulzeit habe“, hat mir jemand gesagt. „Erst als die Schmerzen im Unterleib immer wieder kamen, kein Arzt was fand, die Alpträume immer häufiger wurden. Da hab ich angefangen, nach den Gründen zu suchen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft wird die Ursache erst nach Jahren klar. Und selbst dann ist  es eine große Überwindung: den von allen verehrten Lehrer, den geschätzten Pater zu belasten oder gar anzuzeigen. Wer dann kein Gehör findet oder miterleben muss, wie abgewiegelt wird oder gar vertuscht, wird wieder Opfer – Opfer einer Kirche, die viel zu oft den Skandal vermeiden wollte statt sich auf die Seite der Betroffenen zu stellen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Für all das schäme ich mich -  als Frau der katholischen Kirche. In den letzten Tagen ist deutlich geworden: Gewalt und sexueller Missbrauch sind kein Problem der Kirche allein. Aber es wiegt doppelt schwer, wenn die, die sich als die „guten Hirten“ geben, ihre Schutzbefohlenen missbrauchen. Wenn die obersten Hüter der Moral selbst jede Moral vergessen, ihre Verbrechen verharmlosen oder gar vertuschen. Dann ist jede Glaubwürdigkeit dahin.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Ich bin erschüttert - als Seelsorgerin, aber auch als Mutter. Eltern haben ihre Kinder anvertraut – und entdecken: Ihre Kinder wurden im Innersten gebrochen, tragen ihr Leben lang an den Folgen. Umso drängender frage ich mit vielen anderen: Wie ernst meint es die katholische Kirche jetzt mit Reue und Aufklärung?&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Das wird sich vor allem daran zeigen, wie die Verantwortlichen jetzt mit den Opfern des Missbrauchs umgehen. Selbst wenn Wunden irgendwann zuheilen, die Narben bleiben – nichts kann diese Verletzungen ungeschehen machen. Wenn es gut geht, können Menschen lernen, mit diesen Narben zu leben, aus der Opferrolle herauszukommen. Dafür muss und will die Kirche Mittel bereitstellen: für Therapien und andere Hilfen. Vor allem braucht es aber von der Kirche unabhängige Ansprechpartner und klare strafrechtliche Konsequenzen. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;Der Wille zur Umkehr wird sich auch daran zeigen, wie unsere Kirche in Zukunft mit dem Thema Sexualität umgeht. Die Bibel sagt: Wir Menschen sind mit Leib und Seele geschaffen, unsere Sexualität ist von Gott gewollt. Kirchliche Verhaltensregeln in puncto Sexualität sind davon oft weit entfernt, wirken weltfremd, teilweise lebensfeindlich. Mit dem Thema Sexualität reif umgehen lernen. Einüben, behutsam und offen darüber zu sprechen: Das steht an für die katholische Kirche.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Und es steht an für alle, denen Kinder und Jugendliche anvertraut sind: In den Kirchen, aber auch in den Familien, in Schulen und Sportvereinen.  Wir alle müssen Kinder und Jugendliche stark machen, damit sie sich gegen Übergriffe wehren können. Wir müssen wachsamer werden für die scheuen Signale von seelischer Not und körperlichem Missbrauch. Und wir müssen denen Gehör verschaffen und Recht, denen Gewalt angetan wurde und die schon so lange auf Gerechtigkeit warten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-4255933531385238880?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/4255933531385238880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/03/den-missbrauch-beim-namen-nennen.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4255933531385238880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4255933531385238880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/03/den-missbrauch-beim-namen-nennen.html' title='Den Missbrauch beim Namen nennen'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s72-c/kitz_wozusp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-3532962726018014790</id><published>2010-02-19T11:20:00.014+01:00</published><updated>2010-03-11T14:14:02.364+01:00</updated><title type='text'>Gegen das Böse hilft nur das Gute</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S35rMHD3ImI/AAAAAAAAAA0/UUovxLbr43Y/s1600-h/brochinfo.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439903255707984482" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 88px; height: 105px;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S35rMHD3ImI/AAAAAAAAAA0/UUovxLbr43Y/s320/brochinfo.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Das Wort zum Sonntag am &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:verdana;" &gt;Samstag, den 20.2.2010&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;spricht Pfarrer Michael Broch aus Leonberg. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Er hat sich zu diesem Wort zum Sonntag&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;durch den nachfolgenden Spielfilm&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;"Das Böse unter der Sonne" anregen lassen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; &lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;em&gt;Michael Broch geht der Frage nach, woher das Böse kommt,&lt;br /&gt;und ermutigt dazu, sich dem Bösen zu widersetzen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gern können sie nach der Sendung wieder einen Kommentar dazu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Hier der Text zum Nachlesen&lt;/em&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Gegen das Böse hilft nur das Gute&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Böses lässt sich leicht verrichten, aber nicht so leicht wieder schlichten.“ Ein deutsches Sprichwort. Daran mußte ich denken, als ich in der Programmzeitschrift gesehen habe, welcher Spielfilm nach diesem „Wort zum Sonntag“ gesendet wird: „Das Böse unter der Sonne“. Die Verfilmung eines Romans von Agatha Christie aus dem Jahr 1982.&lt;br /&gt;In einem Luxushotel auf einer Insel im Mittelmeer trifft sich eine illustre Gesellschaft. Menschen mit all den Charaktereigenschaften – wie im richtigen Leben: versnobt und eingebildet, geldgierig und großzügig, überspannt und treuherzig, sympatisch, aber auch böse. Es passiert ein Mord.&lt;br /&gt;Natürlich ist das nur ein Krimi, aber der Film heißt: „Das Böse unter der Sonne“ – Und bei diesem harten Wort komme ich schon ins Grübeln. Das Böse. Wie kommt es in die Welt? Warum können Menschen so böse sein? Zeitlose Fragen. Und zu allen Zeiten haben Menschen nach Antworten gesucht – auf diese Urkraft des Bösen.&lt;br /&gt;Über lange Zeit sah man eine Antwort auf das Böse im Teufel und seiner Hölle. Teufelsbilder und Höllenängste der Menschen gibt es zuhauf. Ein grausames Kapitel, auch um Menschen zu unterdrücken und zu quälen, auch um Macht religiös zu mißbrauchen.&lt;br /&gt;Höllen, um im Bild zu bleiben, stehen für das Umfeld, wo Böses geschieht. Böses, das sind die abscheulichen Dinge, die Menschen einander antun. Wenn sogenannte Amokläufer so gezielt wie eiskalt töten. Wenn Priester ihnen anvertraute Mädchen und Jungen sexuell mißbrauchen oder weg schauen, wo das geschieht. Böses, das sind aber auch die vielen kleinen Gemeinheiten im Alltag, mit denen Menschen einander das Leben schwer machen. Stichwort: Mobbing. Es ist nun einmal so: Das Böse ist im Menschen drin wie das Gute. Er hat die Freiheit, das Böse zu tun oder das Gute. Und nicht nur das Gute, das Menschen tun, steckt an, sondern leider auch das Böse. Was können wir da tun?&lt;br /&gt;Der russische Dichter Dostojewskij hat einmal gesagt: „Es gibt nichts Böses, das größer wäre als die Liebe Gottes.“ Ein starkes Wort. Und da sind wir ganz nah bei Jesus. Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments gibt es bei ihm keine „Bösologie“, keine Lehre vom Teufel und von der Hölle. Freilich weiß und erlebt Jesus, dass es das Böse gibt und wie böse Menschen sein können. Aber er tut alles, um das Böse zu überwinden: durch Gutes denken, Gutes sagen und vor allem durch Gutes tun.&lt;br /&gt;Ein Beispiel: Frauen waren in Israel zu Zeit Jesu rechtlos, den Männern geradezu ausgeliefert. Hatte eine Frau die Ehe gebrochen, dann musste sie nach dem Gesetz mit dem Tode bestraft werden. Tat ein Mann das selbe, dann war daran nichts Strafbares. Als Männer wieder einmal eine Frau steinigen wollten, konnte Jesus das gerade noch verhindern. Er hielt ihnen den Spiegel vors Gesicht und sagte: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie.“ Und einer nach dem andern ging weg. (Johannes 8,1-11)&lt;br /&gt;Böses gibt es leider bis heute viel zu viel auf der Welt. Doch die sehr lebensnahen Beispiele Jesu und sein Verhalten machen Mut, mich dem Bösen unter der Sonne zu widersetzen. Und die Sonne auf das scheinen zu lassen, was das Leben lebenswert und liebenswert macht: das Gute!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-3532962726018014790?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/3532962726018014790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/02/gegen-das-bose-hilft-nur-das-gute.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3532962726018014790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3532962726018014790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/02/gegen-das-bose-hilft-nur-das-gute.html' title='Gegen das Böse hilft nur das Gute'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S35rMHD3ImI/AAAAAAAAAA0/UUovxLbr43Y/s72-c/brochinfo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-3755633562219301342</id><published>2010-02-08T11:14:00.029+01:00</published><updated>2010-02-16T21:02:49.861+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fasching'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glaube'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='mehr freudige Gelassenheit bei Sport'/><title type='text'>Das Leben geht weiter...</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S2_mVUt6B1I/AAAAAAAAAAk/Iz687HVCNOM/s1600-h/brochmichael_autor.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5435816529272375122" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 135px; height: 180px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S2_mVUt6B1I/AAAAAAAAAAk/Iz687HVCNOM/s320/brochmichael_autor.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Das Wort zum Sonntag&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;am Samstag, 13. Februar 2010&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;sprach Pfarrer Michael Broch aus Leonberg.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;Michael Broch wollte werben&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt; für mehr freudige Gelassenheit im Sport, bei der Fasnet oder im Karneval - &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;und nicht zuletzt beim Glauben... Aber dann verunglückte in Whistler ein Rodel-Fahrer tödlich; Michael Broch ging mit einem neuen Wort noch einmal ins Studio.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;Gern&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt; können Sie auch wieder einen Kommentar zu seiner Sendung schreiben.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Hier ist der Text zum Nachlesen: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Das Leben geht weiter – aber wie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Winter-Olympiade in Vancouver. Heute Nacht war die feierliche Eröffnung, eine faszinierende Show. Doch zur Vorfreude kam das Entsetzen. Der tödliche Unfall des 21-jährigen Rennrodlers Nodar Kumaritaschwili aus Georgien überschattet die Olympischen Winterspiele. Er war mit 144 Stundenkilometer aus der Bahn geschleudert worden und gegen einen Stahlpfeiler geprallt. Ein Trainingsfehler, bei dem es für ihn keine Überlebenschance gab. Der Schock sitzt tief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatte man verdrängt, dass diese Rodelbahn die schnellste und wohl auch die gefährlichste ist? Hatte man in den Wind geschlagen, dass Experten schon lange vor dieser Bahn gewarnt haben? Schon mehrere Sportler waren auf ihr gestürzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fällt es wie Schuppen von den Augen: Der Sport ist längst nicht mehr frisch, fromm, fröhlich, frei, wie es einst Turnvater Jahn formuliert hat. Sportler stehen heute unter dem Zwang zur absoluten Leistung. Beim Skirennen z. B. geht es um Tausendstelsekunden. Wer kann sich darunter noch etwas vorstellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maßlose Ansprüche treiben Profisportler sogar in die Depression, zum Burnout, ins Hungern bis zum Geht-nicht-mehr, sogar in den Suizid. Und hier stirbt ein junger Sportler durch einen Fahrfehler – wie es heißt – auf einer extrem schwierigen Bahn. Und wird zum ersten Todesopfer bei Olympischen Winterspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefährliche Grenzsituationen, die mich innehalten lassen. Mein Mitgefühl gilt der Familie, den Freunden, den Teamkameraden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die dreistündige Eröffnungsfeier stand auch ganz im Gedenken an den verstorbenen Sportler. Begleitet vom Tanz und den Trommeln der Nachfahren von Kanadas Ureinwohnern. Ein Kommentator bezeichnete den anhaltenden Trommelwirbel als "Herzschlag des Lebens".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich auch ein Zeichen dafür, dass sich die Spiele nicht aufhalten lassen. Das Leben geht weiter, muss weiter gehen. Bis hin zu Fasnet, Fasching, Karneval in diesen Tagen – so wie wenn nichts gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich, man kann nicht immer und überall mitfühlen, mittrauern. Der Tod unterbricht unseren Lebensalltag, unsere Planungen mit gnadenloser Regelmäßigkeit. Vor vier Wochen zweihunderttausend Tote auf Haiti und gestern einer in Vancouver. Ich möchte um Gottes Willen nicht Tote in Zahlen verrechnen. Denn mit jedem Toten stirbt eine Welt. Darum möchte ich nicht einfach nur weiter machen, bei aller Freude auf diese Olympischen Winterspiele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist wieder bewusst geworden, wie zerbrechlich das Leben ist. Mir ist aber auch der Glaube wichtig, und das nicht nur bei solch tragischen Ereignissen. Ich hoffe, dass mir mein Gottvertrauen dabei hilft, dass die vielfältigen Zumutungen des Lebens erträglich bleiben. Und ich wünsche all den Menschen, die einen Toten zu betrauern haben, einen Glauben, der sie nicht in ihrer Trauer verlieren lässt. Und ich wünsche ihnen Menschen an der Seite, die ihnen eine Stütze sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Wettkämpfe dieser Olympiade sind jetzt gleich hier im Ersten zu sehen. Die Olympischen Winterspiele werden ihren geplanten Verlauf nehmen. Aber die Sportverantwortlichen werden sich fragen müssen: Wie schließen sie es aus, dass Sport lebensgefährlich wird? Und wie kann der Leistungs- und Profisport menschlich bleiben?! Denn für mich steht außer Frage: Sport ist nicht nur ein Geschäft und ein Ringen um Ruhm und Erfolg. Sport ist etwas Lebenswichtiges, gesund für Leib und Seele. Er schafft Bewegung und Begegnung. Er lässt Atem holen und unterbricht den oft gnadenlosen Kreislauf unserer Arbeitswelt. Er darf nur selber nicht gnadenlos werden, nicht gefährlich, gar lebensgefährlich für Leib und Seele.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-3755633562219301342?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/3755633562219301342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/02/mehr-gelassenheit-und-dampf-raus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3755633562219301342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3755633562219301342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/02/mehr-gelassenheit-und-dampf-raus.html' title='Das Leben geht weiter...'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/S2_mVUt6B1I/AAAAAAAAAAk/Iz687HVCNOM/s72-c/brochmichael_autor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-1891440263280516881</id><published>2010-01-19T12:01:00.014+01:00</published><updated>2010-02-09T10:31:54.454+01:00</updated><title type='text'>Leiste was, dann biste was?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/wort/07012010397134.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/wort/07012010397134.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;h2&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;          &lt;p&gt; Wir haben zwar heute erst den 23. Januar – und trotzdem ist das Jahr schon wieder halb rum: das Schuljahr. Millionen Schülerinnen und Schüler bekommen nächste Woche ihre Halbjahreszeugnisse. Die älteren müssen sich mit diesem Zeugnis bewerben, wenn sie im Sommer einen Ausbildungsplatz haben wollen. Aber auch schon für die Kleineren, die Viertklässler, hat dieses Zeugnis ein enormes Gewicht. Denn immerhin entscheidet es in den meisten Bundesländern darüber, auf welche weiterführende Schule sie gehen werden. Auf’s Gymnasium? Oder – wie das viele sagen – "doch nur" auf die Real- oder Hauptschule?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnern Sie sich noch, wie das damals war, als wir unsere Zeugnisse bekommen haben? Wie aufgeregt wir waren in den Tagen davor! Und was für Gedanken haben wir uns gemacht: was die Eltern wohl sagen werden – vor allem wenn da in Mathe oder Latein mal wieder die Fünf drohte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Leistungsdruck, den die Kinder heute zu ertragen haben, ist kaum mit unserem damals zu vergleichen. Sie werden vielleicht nicht mehr ganz so häufig geschlagen wie das in unserer Kindheit noch üblich war. Aber der seelische Druck ist um einiges höher geworden. In einer ganz neuen Studie heisst es: "Jeder dritte Schüler leidet unter Stresssymptomen." Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafprobleme, Gereiztheit, depressive Verstimmungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe das täglich in meiner Gemeinde. Kinder können nicht an Ausflügen teilnehmen, weil sie für die Schule lernen müssen. Manche sind verhaltensauffällig, brauchen schon mit acht / neun Jahren eine Therapie. Vor allem aber: Es fehlt ihnen oft die Leichtigkeit, das Spielerische, das meine Kindheit und Jugend noch ausgemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin weder ein Bildungsexperte, noch ein Schulpsychologe. Und ich bin auch kein Vater. Aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Das sind doch Kinder! Sie werden eine Lebenserwartung von etwa hundert Jahren haben. Müssen sie schon in so frühen Jahren einem solchen Leistungsdruck ausgesetzt werden? Warum gönnen wir ihnen ihre Kindheit nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann Ihnen keine konkreten Antworten geben. Aber ich meine, dass wir uns dringend einmal Gedanken machen sollten über unser Menschenbild. Gilt denn wirklich nur derjenige, der etwas leistet? – Natürlich ist Leistung wichtig. Sie bringt uns voran und kann sogar beflügelnd und belebend sein. Aber sie kann eben auch lebensbehindernd werden. Nämlich dann, wenn sie das Maß aller Dinge ist. Deshalb: Ist Leistung wirklich das Erste und Wichtigste? Wir Menschen sind mehr als das, was wir leisten. Einem Christen ist das eigentlich ins Stammbuch geschrieben. "Du bist mein geliebtes Kind. An dir habe ich Gefallen gefunden." Das ist uns bei der Taufe zugesagt worden. Also zu einem Zeitpunkt, da wir noch nichts geleistet haben und uns noch nicht auf irgendetwas berufen konnten. Gott fragt nicht zuerst nach unserer Leistung. Er hat Gefallen an uns, wenn wir lebendig sind. Wenn wir die sind, die wir sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Du bist ein geliebtes Kind, selbst wenn du eine Fünf in Mathe hast." Wie hilfreich wäre ein solcher Satz für ein Kind, das gerade sein Zeugnis bekommen hat! Wie trostreich und wie ermutigend! Ja, ich glaube sogar, dass dieser Satz das Kind zu besseren Leistungen beflügeln könnte. Denn wenn ich geliebt bin, wie ich bin, dann erst bin ich auch frei und in der Lage, etwas zu schaffen und zu vollbringen. – "Du bist mein geliebtes Kind." Ein Satz, der ganz einfach zu sprechen ist!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;!--print-ende--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-1891440263280516881?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/1891440263280516881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/01/gereon-alter-sein-zweites-wort-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1891440263280516881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1891440263280516881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/01/gereon-alter-sein-zweites-wort-zum.html' title='Leiste was, dann biste was?'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-2615894705436950003</id><published>2010-01-02T23:00:00.002+01:00</published><updated>2010-01-02T23:00:00.480+01:00</updated><title type='text'>Lebe - ganz und intensiv!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s400/kitz_wozusp.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 275px; height: 192px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s400/kitz_wozusp.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wort zum Sonntag - am 2.1.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Mein 50. Geburtstag letzte Woche war so ein tolles Fest“, hat mir eine Bekannte vor kurzem beim Einkaufen erzählt. „Ich war auch ganz stolz auf meine Rede – dass ich jetzt mit 50 die Dinge viel lockerer sehe, mich nicht mehr so in Stress bringen lasse – Pustekuchen! Ich bin schon wieder nur am Hetzen. Die  Wäsche, die Kinder brauchen noch 1000 Sachen, mein Schreibtisch sieht aus…! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“  Und weg war sie!&lt;br /&gt;Ich kenne viele, die sich das vorgenommen haben: weniger zu hetzen, dafür intensiver zu leben. „Entschleunigung“ heißt das neudeutsch so schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie soll das eigentlich funktionieren, wenn nach solchen Highlights wie Geburtstagen oder Ferien der Alltag wieder losgeht, mit all den Pflichten und Terminen? Ich habe auch oft das Gefühl: Der Tag hat zu wenig Stunden! Da ist mein Beruf, unsere drei Kinder, der Haushalt. All das, was in meiner Umgebung passiert. Und über das, was in der Welt los ist, will ich mich ja auch noch informieren, mehr Anteil nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine alte Geschichte, die mir weiterhilft, wenn ich mich gerade wieder selbst überholen will. Vielleicht haben Sie sie auch schon mal gehört.&lt;br /&gt;Sie erzählt von einem Mann, der auch Vieles zu tun hat. Trotzdem schafft er es,  die Dinge mit großer Ruhe und Gelassenheit anzugehen. Das fasziniert die Leute um ihn herum und sie fragen ihn: Wie kannst du bei all dem, was du zu tun hast, so gelassen sein?  Er antwortet:  Wenn ich stehe, stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich spreche, dann spreche ich…&lt;br /&gt;Die Leute fallen ihm ins Wort und sagen: Ja, klar, das machen wir ja auch. Aber was machst du denn noch?  Er antwortet: Wenn ich stehe, stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich spreche, dann spreche ich. Die Leute werden ein bisschen ungeduldig und rufen: Ja, aber das tun wir doch auch! Da antwortet der Mann: Nein. Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon. Wenn ihr steht, dann lauft ihr schon. Wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peng, erwischt. Genau so ist es, ganz oft. Die Lösung, die die Geschichte anbietet, ist ganz einfach: Wenn du raus willst aus der Hetze, aus dem Zerrissensein, dann mach nicht alles auf einmal. Bleib bei einer Sache. Bleib bei dem, was du gerade tust und tu es ganz! So einfach ist das! Das geht nicht immer – und muss es auch nicht. Aber wenn ich wirklich ganz bei der Sache bin, gelingt mir das, was ich gerade tue. Und vor allem: Ich bin wirklich ganz da. Nicht mit dem Kopf schon beim nächsten Termin, während der Rest von mir irgendwas anderes macht. Dann bekomme ich auch mit: Was ist jetzt gerade dran? Dann kann ich wirklich zuhören, wenn ich mit jemandem rede! Dann kann ich auch realisieren: Das schaffe ich jetzt nicht mehr, und wenn ich es mir drei Mal vorgenommen habe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intensiver leben heißt also nicht: möglichst viel in möglichst kurzer Zeit! Intensiver leben heißt: Ganz da sein, jetzt und hier. Genau so nennt sich übrigens Gott im Alten Testament der Bibel: Ich bin ganz da, ich bin der Ich bin da!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich ganz da sein, ganz präsent sein, das gelingt uns Menschen wahrscheinlich erst im Himmel. Aber morgen ist Sonntag, ein kleiner Vorgeschmack sozusagen – extra von Gott vorgesehen als Unterbrechung der alltäglichen Hetze! Eine Chance,  mit meinen Kindern zu spielen. Eine Chance, im Gottesdienst zu beten. Eine Chance, bei dem, was ich tue, mit ganzem Herzen da zu sein. Intensiver leben – ein Jahr hat 365 Tage es zu probieren!&lt;/span&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-2615894705436950003?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/2615894705436950003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/01/lebe-ganz-und-intensiv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2615894705436950003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/2615894705436950003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/01/lebe-ganz-und-intensiv.html' title='Lebe - ganz und intensiv!'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s72-c/kitz_wozusp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-1609613950065657934</id><published>2010-01-01T22:40:00.001+01:00</published><updated>2010-01-19T16:08:36.480+01:00</updated><title type='text'>Wie man in den Wald ruft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/Szs4LnjfTFI/AAAAAAAAABo/nlOjMLofyhY/s320/brochwozuso.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 250px; height: 207px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/Szs4LnjfTFI/AAAAAAAAABo/nlOjMLofyhY/s320/brochwozuso.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wort zum Jahr 2010 -&lt;br /&gt;am Neujahrs-Abend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus“ - ein bekanntes Sprichwort. Dazu eine Geschichte: Ein Wanderer kommt an das Tor einer fremden Stadt. Davor sitzt ein alter Torwächter. Bei ihm erkundigt sich der Fremde: „Wie sind denn so die Leute in dieser Stadt?“ - „Wie waren sie denn dort, wo du herkommst?“ fragte der Torwächter zurück. Der Wanderer erwidert: „Sie waren grässlich eigensüchtig und voller Neid, und niemand ließ am anderen ein gutes Haar, und ständig wurde gestritten.“ -  „Nun“, sagte der Alte, „so ungefähr werden sie hier auch sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später kommt ein anderer Reisender und will ebenfalls wissen, was er von den Bewohnern in dieser Stadt zu erwarten habe. Und der Greis richtet wieder die gleiche Frage auch an ihn: „Wie waren denn die Leute dort, wo du herkommst?“ Der Reisende entgegnet:: „Die waren meist freundlich, und einer half dem anderen, wo er konnte, und man fühlte sich wohl bei ihnen.“ Und wieder gab ihm der Wächter am Tor die Auskunft: „So ungefähr werden sie auch hier sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir sagt die Geschichte: Es hängt sehr von mir selbst ab, wie meine Umgebung auf mich wirkt. Vielleicht mehr als ich meine. Bin ich unausstehlich oder sorge ich für ein freundliches Klima, eine menschlichen Atmosphäre. Und ich hoffe, dass ich es immer wieder schaffe, geduldiger mit den Mitmenschen umzugehen. Eben: „Wie man in den Wald hinein ruft . . .“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir sagt die Geschichte auch das:&lt;br /&gt;Es liegt ein gutes Stück auch an mir, ob unsere Kinder lernen: wie befriedige ich egoistisch alle möglichen Bedürfnisse – oder: Wie kann ich versuchen, etwas für andere zu tun. Stichwort: Ehrenamt und Freiwilliges Soziales Jahr. Und prägen mich auch Werte wie Güte und Wahrheitsliebe, Toleranz und ein Gespür für Menschen in Not. Wenn Menschen persönlich oder finanziell gebeutelt sind. Vielleicht sogar in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch hier gilt: „Wie man in den Wald hinein ruft . . .“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte macht mir auch Mut, trotz aller Widrigkeiten mit Zuversicht in dieses neue Jahr zu gehen. Und nicht in Krisenstimmungen hängen zu bleiben. Wenn manche Politiker das mit dem Klimaschutz nicht kapieren – überlege ich: Wie kann ich sparsamer mit Energie umgehen. Wo kann ich mich für den Erhalt von Schöpfung und Natur engagieren? Und wenn manche Topmanager den Hals nicht voll bekommen können – dann möchte ich der Gier nach noch mehr und der Ellenbogenmoral ein menschliches Verhalten entgegen setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagte einmal zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: „Ihr seid das Licht der Welt! Ihr seid das Salz der Erde!“ Ich denke, mit diesen Bildern hat Jesus die Seinen ermutigt und herausgefordert. Sie können vielleicht auch denen etwas bedeuten, die sich heute nicht abfinden wollen mit rücksichtslosen Marktgesetzen und sozialer Gleichgültigkeit. So möchte ich hinzufügen: Ihr seid der Sauerteig, der Zucker, der Pfeffer, der Kümmel . . . je nachdem, was man braucht, um so mancher Geschmacklosigkeit zu begegnen und dem Leben Geschmack zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage:  Wie wird das Jahr 2010 sein?  - Rückfrage:  Wie war denn das Jahr 2009? - Antwort:    So ungefähr wie 2009 wird auch 2010 sein: bedrohlich oder verheißungsvoll. Es liegt auch an mir. Immerhin habe ich die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern: Mich selbst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-1609613950065657934?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/1609613950065657934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/01/wie-man-in-den-wald-ruft.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1609613950065657934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/1609613950065657934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2010/01/wie-man-in-den-wald-ruft.html' title='Wie man in den Wald ruft'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Vt3JtMgK6wY/Szs4LnjfTFI/AAAAAAAAABo/nlOjMLofyhY/s72-c/brochwozuso.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-391806697046396636</id><published>2009-12-19T22:00:00.004+01:00</published><updated>2009-12-19T22:00:00.724+01:00</updated><title type='text'>Weihnachten: geschenkt!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s1600-h/kitz_wozusp.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 275px; height: 192px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s400/kitz_wozusp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5416735686301200994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe es schon mal mitgebracht – dieses Christkind! Eigentlich taucht es ja erst am Heiligen Abend auf, auch bei uns in der Familie. Da hat es seinen festen Platz unter dem Christbaum – eine gute alte Familientradition. Unsere Kinder haben früher damit gespielt, wie mit einer Puppe. Und damit hatten sie es besser als die Generationen vor ihnen! Die wurden mit diesem Jesuskind nämlich noch richtig erzogen! Lieb und artig sollten die Kinder sein im Advent. Und für jede gute Tat gab es einen Strohhalm. Der wurde dann in die Krippe gelegt, als Polster für das Christkind sozusagen. Waren die Kinder brav, dann lag das Christkind schön weich. Wenn nicht, oh je, und die Kinder standen erst mal beschämt da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeiten dieser Art von Pädagogik sind vorbei. Aber wenn ich auf mich selber, meine letzten Wochen im Advent zurückschaue: So furchtbar weit weg vom „Strohhalme sammeln“ bin ich auch nicht. „Lieb und artig sein“ – natürlich nenne ich das nicht so, aber irgendwie läuft es auf etwas Ähnliches raus: Ich backe brav Plätzchen, besorge Geschenke für alle meine Lieben. Ich überweise was für gute Zwecke, packe Päckchen für das Kinderheim. Omas und Patenonkel werden besucht, Karten geschrieben, Fenster geputzt. Besinnen wollte ich mich eigentlich auch noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt dessen bin ich auch am Strohhalme sammeln. Als würde Weihnachten davon abhängen, von mir abhängen! Aber als ich gestern lieb und artig schon mal die Weihnachtssachen vom Speicher geholt habe, hab ich auch dieses Christkind in der Hand gehabt. Und da hab ich gedacht – wie absurd. Ich beschäftige mich die ganze Zeit mit den Strohhalmen und verpasse dabei fast das Wichtigste von Weihnachten: dieses Kind. Darum geht es an Weihnachten. Dass Gott uns etwas schenken will, sich selbst, seine Liebe in diesem Kind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist Weihnachten. Davon singen ja auch alle Weihnachtslieder. Aber warum sitze ich dann nicht da mit offenen Händen und warte aufs Christkind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es schon im normalen Alltag gar nicht so leicht, einfach etwas anzunehmen ohne Gegenleistung. Und an Weihnachten, da will ich ja auch niemanden enttäuschen. Vielleicht tappe ich deswegen jedes Jahr im Advent in die Falle, sammle Strohhalme sozusagen. Dann pfeife ich zwar aus dem letzten Loch, aber ich hab mein Teil getan!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eigentlich, wenn ich in mich reinhöre, wünsche ich mir was ganz anderes. Dass mich jemand nimmt wie ich bin, ohne Gegenleistung. Egal, ob ich alles geschafft habe oder nicht. Vielleicht gerade, wenn mir was missglückt ist oder ich was falsch gemacht habe! Es gibt Menschen, bei denen kann man das spüren! Meine Kinder freuen sich, Gott sei Dank, einfach wenn ich da bin, meistens! Das ist ein Gefühl wie Weihnachten! Genau das verspricht Gott an Weihnachten – in diesem Jesuskind! Der Name Jesus heißt nämlich übersetzt: Gott rettet, Gott heilt. Und zwar nicht nur die Lieben und Artigen, als Belohnung für gute Taten. Gott will gerade bei denen sein, die selber nichts dafür tun können. Das hat der erwachsene Jesus gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran erinnert mich die Figur des Christkindes! Das heißt nicht, dass ich ab jetzt keinen Schlag mehr tue. Aber: Ich  will versuchen mitzubekommen, wenn mir Liebe begegnet. Ganz einfach: Wenn mich jemand an der Kasse vorlässt. Wenn eine Freundin sagt: Ach, die Weihnachtskarten, die schenken wir uns! Solche Momente helfen mir zu spüren: Ich muss Weihnachten nicht machen! An Weihnachten will Gott uns was schenken: Seine Liebe, sich selbst!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-391806697046396636?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/391806697046396636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/12/weihnachten-geschenkt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/391806697046396636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/391806697046396636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/12/weihnachten-geschenkt.html' title='Weihnachten: geschenkt!'/><author><name>blog-zum-sonntag.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07398937292567263288</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_QfAorTHEFpg/SywcaFgqMmI/AAAAAAAAAAQ/Hh4_ox42HXM/s72-c/kitz_wozusp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-4861444952548550654</id><published>2009-12-12T22:55:00.002+01:00</published><updated>2009-12-12T22:55:00.634+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007275693.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 150px; height: 113px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007275693.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Verena Maria Kitz spricht am 12. Dezember (voraussichtlich um 22:55 h) über das Überleben unserer Erde - und die Verantwortung jedes und jeder Einzelnen dafür...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist auch blog-zum-sonntag.de wieder mit Kommentar- und feed back-Funktionen online.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(&lt;a href="http://www.daserste.de/wort/sendung.asp"&gt;Hier finden Sie&lt;/a&gt; dann auch den Text - und ab Montag das Video des Wort zum Sonntag.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nach uns die Sintflut?“ Wie oft habe ich das in den letzten Tagen rings um den Klimagipfel gedacht oder gehört. „Nach uns die Sintflut“, das sagt man ja, wenn es einem relativ egal ist, was die Folgen des eigenen Tun oder Lassens sind. „Nach uns die Sintflut“. Die Regierungen betonen zwar, wie wichtig ihnen der Klimaschutz ist. Aber auf gemeinsame verbindliche Vereinbarungen dazu haben sie sich noch nicht festgelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir? Ehrlich gesagt, denken oder leben wir doch auch oft so: „Nach uns die Sintflut?!“. Manche verharmlosen: „Ob das alles so stimmt, was die Wissenschaftler da behaupten“, hat eine Nachbarin gestern noch zu mir gesagt. „Wärmere Winter hat es doch auch früher gegeben!“ Und ich selber: Klar hab ich auch dieses Jahr meine Lichterketten aufgehängt. Und den Großeinkauf, die Kinder von hier nach da fahren – wie soll ich das schaffen ohne Auto?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht tu ich so wenig gegen den Klimawandel, weil der für uns hier in Deutschland noch so weit weg ist. Millionen von Menschen anderswo steht das Wasser schon buchstäblich bis zum Hals: In Bangladesh steigt der Meeresspiegel, die Böden und das Grundwasser versalzen. Oder umgekehrt: Die Bauern in den Hochtälern der Anden, in Peru und Bolivien, die wissen bald nicht mehr, wie sie ihre Felder bewässern sollen. Die Gletscher schmelzen rasant weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt: Den Preis für unseren Lebensstil zahlen jetzt die Menschen in den Entwicklungsländern. Damit geht auch das soziale Klima der Welt kaputt. Aber auch unsere Kinder und Enkel werden die Folgen tragen müssen: Die Treibhausgase, die wir heute in die Luft pusten, bleiben dort 100 Jahre lang. Sie heizen die Erde weiter auf. Unsere Kinder werden uns eines Tages womöglich zur Rede stellen: Warum habt ihr nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nach uns die Sintflut?“ Nein, so will und kann ich nicht leben.&lt;br /&gt;Genau das sagt mir auch die biblische Geschichte von der Sintflut: Als Noah mit den Tieren wieder trockenen Boden unter den Füssen hat, verspricht Gott: Von mir aus soll nie wieder eine Flut das Leben auf der Erde vernichten. Ihr Menschen seid für die Erde verantwortlich, für eure Mitmenschen, für alle Lebewesen auf der Erde. Das heißt bis heute: Bewahrt diese Erde und sorgt für alle Lebewesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Woche ist das die Aufgabe der Regierungschefs: Sie müssen sich in Kopenhagen einigen: Die Erderwärmung darf maximal um 2 Grad steigen! Die Klimasünder müssen zahlen. Die großartigen Ideen und Technologien für den Klimaschutz müssen weltweit gefördert und verbreitet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und natürlich sind wir auch Einzelne gefordert. Wir wissen ja schon so vieles, aber wir müssen es auch tun: Unsere Wohnungen dämmen, damit die Energie nicht zum Schornstein rausgeht. Mit dem Zug in die Ferien – statt mit Flugzeug oder Auto. Spenden für Katastrophenhilfe und Schutzmaßnahmen in den Entwicklungsländern. Auch kleine Taten haben Wirkung: Die Wäsche öfter mal aufhängen statt bequem in den Trockner stecken. Beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen. Eine Familie kann dabei im Jahr 26.000 Liter Wasser sparen! Und jetzt in der Weihnachtszeit – eine Lichterkette weniger tut es bestimmt auch! Das klingt jetzt so einfach – und ist es im Alltag oft nicht. Aber deswegen: „Nach uns die Sintflut?“ Nein. Es geht um das Überleben unserer Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür müssen wir alle etwas tun – die Regierenden und jeder und jede von uns.&lt;br /&gt;Wann, wenn nicht jetzt?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-4861444952548550654?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/4861444952548550654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/12/verena-maria-kitz-spricht-am-12.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4861444952548550654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/4861444952548550654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/12/verena-maria-kitz-spricht-am-12.html' title=''/><author><name>blog-zum-sonntag.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07398937292567263288</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-6634690617741045694</id><published>2009-12-10T14:00:00.003+01:00</published><updated>2009-12-11T14:36:10.031+01:00</updated><title type='text'>Nach uns die Sintflut?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007275693.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 150px; height: 113px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/21122007275693.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Verena Maria Kitz spricht am 12. Dezember (voraussichtlich um 22:55 h) über das Überleben unserer Erde - und die Verantwortung jedes und jeder Einzelnen dafür...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist auch blog-zum-sonntag.de wieder mit Kommentar- und feed back-Funktionen online. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Und &lt;a href="http://www.daserste.de/wort/sendung.asp"&gt;hier finden Sie&lt;/a&gt; dann auch den Text - und ab Montag das Video des Wort zum Sonntag.)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-6634690617741045694?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6634690617741045694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/6634690617741045694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/12/nach-uns-die-sintflut.html' title='Nach uns die Sintflut?'/><author><name>blog-zum-sonntag.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07398937292567263288</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-676841796373160014</id><published>2009-10-22T12:32:00.012+02:00</published><updated>2009-10-24T16:34:51.727+02:00</updated><title type='text'>Aus der Kirche austreten?</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wort zum Sonntag am 24.10.2009&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/SuA4gX4t2UI/AAAAAAAAAAc/3VFjhP8t9qg/s1600-h/brochinfo.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 88px; FLOAT: left; HEIGHT: 105px" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395374482408724802" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/SuA4gX4t2UI/AAAAAAAAAAc/3VFjhP8t9qg/s320/brochinfo.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Pfarrer Michael Broch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus Leonberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: right; FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hier können Sie den Text &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;nachlesen &lt;/span&gt;und&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: right"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic;font-size:85%;" &gt;- wenn Sie mögen - einen &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Kommentar &lt;/span&gt;dazu &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;schreiben&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;„Soll ich aus der Kirche austreten oder nicht?“ – Keine Sorge, ich tu es natürlich nicht. Doch nicht wenige treibt diese Frage um. Und etliche sind ausgetreten oder haben es vor. Und das beschäftigt verständlicherweise auch die Kirchenleitungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grund für diesen Schritt ist längst nicht nur die Kirchensteuer. Die einen finden in der Kirche keine Heimat mehr, weil sich für sie zu wenig bewegt, die Kirche sich sogar nach rückwärts bewegt. Den anderen sind die Lehren der Kirche und die Aussagen der Kirchenoberen zu verstaubt und rückständig. Wieder andere finden in der Kirche kein Verständnis für ihre Lebenssituation, z. B. wer homosexuell ist oder wer geschieden und wiederverheiratet ist.&lt;br /&gt;Jeder Vergleich hinkt, aber ich vergleiche die Kirche immer mal wieder mit der Familie. Und in jeder Familie gibt es auch Schwierigkeiten, und man kann sich zeitweilig fremd werden. Wir können auch der Kirche aus vielen Gründen fremd werden – und die Kirche uns.&lt;br /&gt;Ich respektiere es, wenn sich jemand entscheidet, aus der Kirche auszutreten. Wer aber um eine Entscheidung ringt, den möchte ich ermutigen, es trotzdem noch einmal mit der Kirche zu versuchen. Es gibt ein paar gute Gründe dafür:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kirche ist der Ort Jesu. Sie ist die Gemeinschaft, die sich an Jesus orientieren soll, sich aber auch immer wieder kritisch anfragen lassen muss. Und von diesem Jesus geht nach wie vor eine unglaubliche Faszination aus. Bis zum heutigen Tag wirkt seine Botschaft, seine Art, offen und direkt auf Menschen zuzugehen. Und welchen Gott er verkündet – einen Gott, vor dem man keine Angst haben muss. Einen Gott, der ganz auf der Seite des Menschen steht. Um Jesus entsteht ein Klima, in dem sich Menschen geborgen fühlen und verstanden wissen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Diese einmalige Botschaft von Jesus verkündigt die Kirche auch durch die Jahrhunderte. Und immer wieder sind es bekannte und unbekannte Frauen und Männer, die glaubwürdig Zeugnis geben von Jesus. Wenn sie sich um gesellschaftlich Ausgegrenzte kümmern oder Menschen spirituell begleiten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Kirche ist im besten Fall für die Menschen da – von der Geburt bis zum Tod. Wenn die Kirche ganz bei ihrem Ursprung ist, hilft sie Menschen in ihren Nöten und lässt sie eine Hoffnung spüren, die über den Tod hinaus reicht. Deshalb nimmt gute Seelsorge den ganzen Menschen ernst. Die Kirche erinnert immer wieder daran, im Sinne Jesu solidarisch zu sein mit den Schwachen, die keine Lobby haben. Und das kann bedeuten: Sie muss auch nerven und anecken.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Kirche feiert Gottesdienste und schafft darin auch Freiräume, ein Stück weit aus Alltagszwängen und Leistungsdruck heraus zu kommen. Kirchen sind Orte der Ruhe und der Besinnung. Orte, an denen manche Sprachlosigkeit, Ohnmacht und Hilflosigkeit im Gebet zur Sprache gebracht werden können. Und nicht zuletzt ist die Kirche ein wichtiger Kulturfaktor durch Musik und Kunst.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Alles schön und gut, aber wer richtig Probleme mit der Kirche hat, den muss all das nicht unbedingt in ihr halten. Und da kommt mir wieder die Familie in den Sinn. Familienmitglieder können einander fremd werden. Es kann Enttäuschungen und Auseinandersetzungen geben. Aber ich bleibe, wann immer es geht, in meiner Familie. Könnte das nicht auch für die Kirche gelten?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-676841796373160014?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/676841796373160014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/10/aus-der-kirche-austreten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/676841796373160014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/676841796373160014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/10/aus-der-kirche-austreten.html' title='Aus der Kirche austreten?'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/SuA4gX4t2UI/AAAAAAAAAAc/3VFjhP8t9qg/s72-c/brochinfo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-7026776078257596524</id><published>2009-10-17T22:00:00.009+02:00</published><updated>2009-10-22T12:41:07.375+02:00</updated><title type='text'>Das Leben - ein Kampf</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/StSb06eivbI/AAAAAAAAAAM/Y9exhLHHJxY/s1600-h/brochinfo.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392105987222191538" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 88px; HEIGHT: 105px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/StSb06eivbI/AAAAAAAAAAM/Y9exhLHHJxY/s320/brochinfo.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wort zum Sonntag am Samstag, 17. Oktober 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gesprochen von Pfarrer Michael Broch aus Leonberg &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;vor der Übertragung der Boxweltmeisterschaft &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;in der Berliner O&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; Halle. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: right"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Hier können Sie den Text nachlesen&lt;br /&gt;und - wenn Sie wollen - einen Kommentar schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="FONT-FAMILY: georgia"&gt;“Ich pass' hier her wie die Faust aufs Auge.” –&lt;br /&gt;Ja, diese Boxkampfarena hier in Berlin ist für mich schon ein seltsames, fremdes Umfeld. Erst recht für das “Wort zum Sonntag”. Und weil ich weiß, dass das Boxen polarisiert und die Meinungen darüber weit auseinander gehen.&lt;br /&gt;Warum bin ich dann hier? Ich will mir das mal anschauen. Denn Boxen bringt ein wichtiges Merkmal dieser Welt auf den Punkt: den Kampf. Ich will mir ein Urteil bilden und versuchen, beide Seiten zu verstehen. Die, die mit Boxen nichts am Hut haben. Die einen Sport ablehnen, in dem zwei Männer oder Frauen solange aufeinander einschlagen, bis einer möglichst auf dem Boden liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich versuche aber auch die zu verstehen, die den Boxkampf aus sportlichem Interesse mögen, ja begeistert dabei sind. Immerhin ist Boxen olympische Disziplin und eine der ältesten Sportarten der Menschheit – fast 3000 Jahre alt. Wie auf antiken griechischen Vasen zu sehen.&lt;br /&gt;Ich möchte und kann den Boxkampf weder verteufeln, noch ihn in den Himmel heben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Boxen ist ein harter Sport. Und ein Bild für das Leben. Das Leben ist auch Kampf. Das zeigen all die Redewendungen, die vom Boxsport in die Alltagssprache eingegangen sind: Wenn es zum Beispiel heißt, dass sich jemand “durchboxen” muss oder “hochgeboxt” hat. “Ein Schlag unter die Gürtellinie” gilt als unfaire Attake. Man spricht von “Nackenschlägen”, und man geht “ko”, wenn man geschlagen ist, oder man “wirft das Handtuch”, wenn man aufgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben als Kampf: Wie beim Boxen muss man manchmal hart im Nehmen sein, klug sein, taktisch vorgehen. Wissen, ob man angreift oder besser in Deckung geht. Es wird nach strengen Regeln gekämpft. Und vor allem geht es ums besser oder stärker Sein, ums Gewinnen und Verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in der Arena wird der gefeiert, der siegt. Was aber ist ein Sieger ohne Verlierer? Der Sieger braucht den Verlierer, um groß rauszukommen. Ohne ihn gäbe es den Sieger nicht. Doch was passiert mit dem Verlierer? Was trägt den Verlierer dieses Abends, und was trägt alle kleinen und großen Verlierer dieser Welt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin geprägt vom christlichen Glauben und so denke ich an den Mann, der für seine friedlichen Absichten und für seine unglaubliche Menschenliebe die größtmögliche aller Niederlagen hinnehmen musste: den grausamen und unehrenhaften Tod am Kreuz. Jesus von Nazaret. Gehöre ich als Christ also der Religion eines Verlierers an? Und warum geht von ihm seit 2000 Jahren bis heute eine unglaubliche Faszination aus? –&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, weil Jesus nicht Partei ergreift für die wenigen Sieger, sondern für die vielen Verlierer im Leben, die Leidenden und Gescheiterten. Und weil er mitleidet mit ihnen und uns wissen lässt: Sein Gott will nicht, dass wir untergehen. Er sagt uns: Wir können verlieren, ja es ist geradezu menschlich, auch zu verlieren. Wir sind deswegen aber nicht verloren! Er will, dass unser Leben trotz allem gelingt, auch dann, wenn so manches gescheitert ist, auch wenn vieles unbegreiflich bleibt. Ich glaube ihm, dass sein Gott Liebe ist und damit ein Gott des Lebens. Und dass die letzten Worte nicht verlieren, scheitern, Niederlage und dann Tod heißen, sondern Leben! Ein ganz anderes, neues, unvorstellbar schönes Leben, ein Leben, bei dem alles Kämpfen ein Ende hat - in Gott.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-7026776078257596524?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/7026776078257596524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/10/das-leben-ein-kampf.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7026776078257596524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7026776078257596524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/10/das-leben-ein-kampf.html' title='Das Leben - ein Kampf'/><author><name>Rundfunkarbeit Stuttgart</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_cl4QOqSihDI/StSb06eivbI/AAAAAAAAAAM/Y9exhLHHJxY/s72-c/brochinfo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-7984060963060062851</id><published>2009-10-02T19:39:00.007+02:00</published><updated>2009-10-12T15:50:32.482+02:00</updated><title type='text'>Wort zum Sonntag am 17. Oktober</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/04022009623574.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; WIDTH: 150px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 189px" alt="" src="http://www.daserste.de/cmspix/darsteller/04022009623574.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nächste "katholische" Wort zum Sonntag spricht am 17. Oktober Pfarrer Michael Broch, Stuttgart. Dann ist auch blog-zum-sonntag.de wieder mit Kommentar- und feed back-Funktionen online.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/search?updated-max=2009-10-02T19%3A39%3A00%2B02%3A00&amp;amp;max-results=1" target="_self"&gt;blog-zum-sonntag.de-Seiten vom September&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;finden Sie mit diesem Klick.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-7984060963060062851?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7984060963060062851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7984060963060062851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/10/wort-zum-sonntag-am-3-oktober.html' title='Wort zum Sonntag am 17. Oktober'/><author><name>blog-zum-sonntag.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07398937292567263288</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-7754471541291732599</id><published>2009-09-26T23:00:00.007+02:00</published><updated>2009-09-29T12:06:30.361+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wählen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geistes-Gaben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wahl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christen politisch'/><title type='text'>"Wahl-Sonntag", "-Duell", "-Urne"...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend.Media&amp;amp;ACTION=ViewMediaObject&amp;amp;Media.PK=12215&amp;amp;Media.Object.ObjectType=full"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 297px;" src="http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend.Media&amp;amp;ACTION=ViewMediaObject&amp;amp;Media.PK=12215&amp;amp;Media.Object.ObjectType=full" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wort zum Wahl-Sonntag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="fullpost"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer, wie ich, „Wahl“ heißt, ist froh, wenn morgen vorbei ist. „Wahlsonntag“, „Wahlduell“, „Wahlkampf“ und so weiter ... „Wahlurne“ ist für mich am merkwürdigsten. Aber lassen wir das …&lt;br /&gt;Richtig froh werde ich morgen Abend sein, wenn wir zumindest eines dieser Wahl-Wörter feiern könnten: Eine gute „Wahlbeteiligung“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div  style="text-align: right;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;a href="http://www.bistum-trier.de/goto/?5276" target="_blank" title="Zur Seite kirche-im-sr; da ist der Text des Wort zum Sonntag"&gt;[... den ganzen Text gibt es hier]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="videoTeaser"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;     &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;a href="http://www.daserste.de/wort/" target="_blank" title="Video von der ARD-Seite!"&gt;&lt;img src="http://www.daserste.de/cmspix/icons/000000_E0E6E4/icn_03.gif" /&gt;Video zur Sendung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;    &lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie etwas zum Thema oder zum Wort zum Sonntag mitteilen - fragen - zu Bedenken geben wollen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schreiben Sie doch einen Kommentar - Sie haben die Wahl - auch hier!&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" href="http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/09/gerechtigkeit.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hier ist das Wort zum Sonntag der letzten Woche samt Kommentaren...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-7754471541291732599?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/7754471541291732599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/09/wahl-sonntag-wahl-duell-wahl-urne.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7754471541291732599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/7754471541291732599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/09/wahl-sonntag-wahl-duell-wahl-urne.html' title='&quot;Wahl-Sonntag&quot;, &quot;-Duell&quot;, &quot;-Urne&quot;...'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6044502364678434013.post-3168282771750752810</id><published>2009-09-07T10:55:00.016+02:00</published><updated>2009-09-25T14:03:15.063+02:00</updated><title type='text'>COURAGE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend.Media&amp;amp;ACTION=ViewMediaObject&amp;amp;Media.PK=12215&amp;amp;Media.Object.ObjectType=full"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 297px;" src="http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend.Media&amp;amp;ACTION=ViewMediaObject&amp;amp;Media.PK=12215&amp;amp;Media.Object.ObjectType=full" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Das Wort zum Sonntag vom 19. September 2009,&lt;br /&gt;gesprochen von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Monsignore Stephan Wahl, &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Trier&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"&lt;/span&gt;... Die Schüler, die in der Ansbacher Schule schnell reagierten, die das Feuer löschten, Hilfe holten - sie hatten diese Courage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dominik Brunner hat letzte Woche nicht weggeschaut, als Kinder in der Münchner S-Bahn bedroht wurden. Er hat diesen Mut mit seinem Leben bezahlt, auch weil andere dabei wieder mal wegschauten…&lt;br /&gt;Jetzt verneigen wir uns vor ihm, hoffentlich ohne still und heimlich zu denken: hätte er sich doch nicht eingemischt…&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bistum-trier.de/goto/?5230" title="Zur ARD-Seite Wort zum Sonntag"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[... der ganze Text]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="videoTeaser"&gt;     &lt;a href="http://www.daserste.de/wort/" title="Video von der ARD-Seite!"&gt;&lt;img src="http://www.daserste.de/cmspix/icons/000000_E0E6E4/icn_03.gif" /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Video zur Sendung - vermutlich ab Montag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;    &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie etwas zum Thema oder zum Wort zum Sonntag mitteilen - fragen - zu Bedenken geben wollen: Schreiben Sie doch einen Kommentar - COURAGE!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6044502364678434013-3168282771750752810?l=katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/feeds/3168282771750752810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/09/gerechtigkeit.html#comment-form' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3168282771750752810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6044502364678434013/posts/default/3168282771750752810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://katholisches-wort-zum-sonntag.blogspot.com/2009/09/gerechtigkeit.html' title='COURAGE'/><author><name>blog-zum-sonntag.de...</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11172753401528344972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>20</thr:total></entry></feed>
